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Ultrabooks und Convertibles Warentest prüft Notebooks: Gute Modelle gibt es schon ab 650 Euro – doch eine Schwäche teilen sie alle

Welches Notebook soll es sein? Stiftung Warentest hilft bei der Auswahl.
Welches Notebook soll es sein? Stiftung Warentest hilft bei der Auswahl.
© 97 / Getty Images
Welches Notebook soll es sein? Um diese Frage zu beantworten, hat Stiftung Warentest sich 18 aktuelle Ultrabooks und Convertibles ins Labor geholt. Und hat eine klare Kaufempfehlung. 

Schlank, flink und mit langer Laufzeit: Die heutigen Notebooks haben mit den schweren dunklen Kästen der Vergangenheit nicht mehr viel gemein. Und liefern überraschend ausgewogen Leistung ab, wie der aktuelle Test der Stiftung Warentest zeigt. Unterschiede im Detail gibt es aber trotzdem. Vor allem bei Display, Akku und Preis.

Geprüft wurden diesmal 18 aktuelle Mobilrechner. Bei zwölf von ihnen handelt es sich um die besonders auf Mobilität und Akkuleistung optimierten Ultrabooks, sechs weitere lassen sich als Convertible auch in einen Tabletmodus umklappen und dann per Finger oder Stift bedienen. Schade: Die gerade überarbeiteten Macbook Pro von Apple schafften es nicht mehr in den Test, sie sollen so schnell wie möglich nachgereicht werden, verspricht Warentest. Ingesamt fielen alle Notebooks im Test "gut" aus - und das, obwohl sie alle dasselbe Manko teilen: Bei der Webcam bekleckert sich keines der getesteten Geräte mit Ruhm. Für den gelegentlichen Videocall reicht es aber aus.

Warentest prüft Notebooks: gleich vier Testsieger

Wie gut das Testfeld ist, zeigt der erste Platz: Auf dem landen nämlich nicht ein oder zwei, sondern gleich vier Geräte. Die drei Ultrabooks Asus Zenbook 13 (UX325EA-KG221T), LG Gram (14Z90P-G.AP55G), Samsung Galaxy Book Pro 13,3 (NP935XDB-KC1DE) und das Convertible Samsung Galaxy Book Pro 360 (NP930QDB-KF2DE) teilen sich mit einer Gesamtnote von "gut" (1,7) alle gemeinsam dem Test-Thron. 

Ultrabooks und Convertibles: Warentest prüft Notebooks: Gute Modelle gibt es schon ab 650 Euro – doch eine Schwäche teilen sie alle

Unterschiede finden sich vor allem im Detail. Obwohl alle vier Modelle viel Leistung für Officearbeit, Video und Co. bieten, schneidet etwa das LG Gram bei Videospielen minimal schlechter ab. Dafür kann es aber im Büroeinsatz besonders überzeugen. Und das nicht nur, weil es mit fast 21 Stunden die mit Abstand längste Laufzeit mit einer Akkuladung bietet. Das Asus-Notebook und das klassische Ultrabook von Samsung dagegen punkten mit besonders guten Displays, dafür ist die Kamera aber etwas schwächer. Das Convertible wiederum kann bei Akku, Kamera und Display ganz vorne mitspielen, bietet dafür aber die wenigsten Anschlussmöglichkeiten. Bei der Wahl muss man also schlicht abwägen: Echte Macken hat keines der Modelle. Preislich setzt sich nur das Convertible ab: Während sich die drei Ultrabooks alle im Rahmen zwischen 1200 und 1300 Euro bewegen, ist das Galaxy Pro 360 schon unter 1000 Euro zu bekommen.

Spar-Tipp Honor

Ein echtes Schnäppchen ist aber ein anderes Gerät im Test: Das Honor Magic Book 14 (53011TDG-001) ist teilweise schon ab 650 Euro zu bekommen. Die Platzierung mag kurz abschrecken - es handelt sich um eines der schlechtesten Modelle im Test. Das liegt allerdings am hohen Gesamtniveau: Trotz des vorletzten Platzes schneidet es mit der Note "gut" (2,0) kaum schlechter ab als die Testsieger. Dafür muss man ein paar Kompromisse eingehen. Die Leistung ist sowohl bei Video als auch bei Spielen nicht auf Topniveau, aber immer noch gut. Das Display kommt ebenfalls nicht ganz an die Spitzenreiter heran, die Akkuleistung fällt mit knapp zehn Stunden spürbar geringer aus. Bedenkt man, dass das Gerät nur knapp die Hälfte der anderen Modelle kostet, ist das aber verkraftbar.

Den vollständigen Test finden Sie gegen Gebühr bei test.de.

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mma

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