HOME

"Battlefield 1" vorgestellt: Wenn die Hölle von Verdun zur Spielwiese wird

Das lange erwartete Shooter-Highlight "Battlefield 1" führt die Spieler in die Schlachten des Ersten Weltkriegs. Der stern hat mit einem Entwickler gesprochen und verrät, worauf sich Shooter-Fans freuen können - und warum Innovationen in der Gaming-Branche so wichtig sind.

Die Battlefield-Reihe ist eine der erfolgreichsten Shooter-Serien überhaupt. In epischen Schlachten mit bis zu 64 Teilnehmern beharken sich die Spieler auf dem Wasser, zu Lande und in der Luft. Von der Maschinenpistole bis zum Kampfhubschrauber steht dabei die ganze Palette an Kriegswerkzeug zur Verfügung. Heute wurde der neue Teil "Battlefield 1" vorgestellt, er führt die Spieler in die zahlreichen Schlachten des Ersten Weltkrieges. Wir haben mit dem stellvertretenden Entwicklungsleiter des verantwortlichen Game-Studios Dice, Aleksander Grøndal, gesprochen.

Warum der Name Battlefield 1 - obwohl es sich ja um den elften Teil handelt?

Weil es sich eigentlich nicht um eine Fortsetzung handelt. Klar, vom Gameplay ist es ein Battlefield-Titel. Aber eben ein eigenständiger. Außerdem spielt natürlich auch das Setting im Ersten Weltkrieg eine Rolle. Um einen echten Neuanfang handelt es sich aber nicht. Wir wollten allerdings weg von zu starker Unterstützung der Spieler und uns mal wieder auf eine Vereinfachung konzentrieren. Und dafür war der Erste Weltkrieg mit seinen sehr direkten Waffen am besten geeignet.

Ist der Schritt in den Ersten Weltkrieg nicht ein gewagter Schritt? Schließlich ist diese Ära deutlich weniger popkulturell besetzt als der Zweite Weltkrieg.

Wir sehen die Ära eher als - in Bezug auf Massenmedien - unerforscht an. Es gab bislang noch nicht so einen "Der Soldat James Ryan"-Moment. Die Spieler können so bei uns mehr über diese spannende Zeit herausfinden. Wie sich der Krieg um die Welt ausbreitete, wie diese Unmenge an neuen Waffen und Maschinen den Krieg veränderte. Das Tolle ist, dass durch den Umbruch bisher nie gesehene Szenarien entstehen und wir etwa Pferde-Kämpfe in der arabischen Wüste mit Flugzeugen verbinden können. So gibt es wirkliche Überraschungen für die Spieler. Von Flugzeugen, Panzern bis zu Schlachtschiffen, alles was Battlefield ausmacht ist da - und mehr.

Der Erste Weltkrieg war extrem grausam. Soldaten wurden verheizt, Massenvernichtungswaffen wie Senfgas eingesetzt. Reflektiert sich das auch im Spiel?

Nun, das war Teil dieses Krieges. Aber eben nur ein Teil. Wir konzentrieren uns aber vor allem auf die Teile, die den Spieler das interessanteste Spielerlebnis bieten. Schließlich handelt es sich um ein Spiel und nicht um eine Dokumentation. Der Konflikt war ja ehr vielfältig. Da waren die italienischen Alpen, die arabische Wüste, in der Westfront von Frankreich bis nach London. Das wird viele Menschen überraschen.

Die Konkurrenz-Shooter gehen mittlerweile in Richtung Science-Fiction, um den Spielern etwas Neues bieten zu können. Sie gehen dagegen in die Vergangenheit. Werden die Spieler angesichts der beschränkten Waffen- und Fahrzeug-Auswahl des Ersten Weltkrieges nicht etwas gelangweilt sein?

Den Spielern geht es meiner Meinung nach um eine neue, tolle Spielerfahrung. Und dazu gehört etwa auch, dass die verschiedenen Waffen auch ein unterschiedliches Spielgefühl haben. Und das haben wir. In vielen Spielen gibt es zwar mehr Vielfalt - aber die meisten Waffen und Situationen fühlen sich exakt gleich an. Jeder nutzt nur die eine Superknarre. Die modernen Gewehre funktionieren alle sehr ähnlich und unterscheiden sich vor allem optisch. Die des Ersten Weltkriegs waren aber tatsächlich abwechslungsreicher. Und die Spieler werden überrascht sein, was damals alles schon zur Verfügung stand. Da ist vieles dabei, was es in Spielen vorher noch nie gab.

In den letzten Jahren fühlten sich viele Spiele sehr ähnlich an, es gab einen Trend zur Wiederholung. In Anbetracht mutiger Spielideen wie dem in der Steinzeit angesiedelten "Far Cry Primal", dem Ritterspiel "For Honor" oder dem Dinosaurier-Science-Fiction-Mix "Horizon Zero Dawn": Denken Sie, es gibt bei den Spiele-Entwicklern wieder mehr Mut zur Innovation?

Die Spieler wollen etwas Neues und Aufregendes. Sie wollen nicht immer dieselben Waffen und Orte sehen. Ich denke, es gibt tatsächlich eine gewisse Ermüdung in manchen Spiele-Genres. Und unsere Aufgabe ist es auch, Innovation zu betreiben. Und den Leuten zu zeigen, dass es auch im Shooter-Genre noch viel Neues zu entdecken gibt.

Ein Problem war sicher auch, dass die teure Entwicklung hochklassiger Spiele sehr riskant ist - und viele Studios deswegen auf Nummer sicher gingen. Entsteht die neue Lust an der Innovation auch daraus, dass die langweiligen Wiederholungen sich schlechter verkauften?

Wir bei Dice haben immer versucht, etwas anders zu machen und Neues zu versuchen - auch wenn es manchmal der unbequemere Weg ist. Das gilt für das Setting, das Gameplay, alles was wir tun. Wir sehen das weniger als Risiko, sondern eher als Chance.

Battlefield 1 erscheint am 21. Oktober für Windows-PCs, Playstation 4 und Xbox One.

Animationsvideo: Der Erste Weltkrieg in drei Minuten

Interview: Malte Mansholt
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.