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Von Polizei verhaftet Eltern lassen zweijähriges Kind allein zu Haus - um Pokémon Go zu spielen

Elternpaar aus Arizona wurde verhaftet, weil es sein 2-jähriges Kind wegen der Pokemon-Go-Suche allein zu Hause gelassen hat
In Haft: Auf die Rabeneltern wartet eine Anklage wegen Vernachlässigung
© DPA
Ein aufmerksamer Nachbar alarmierte die Polizei, weil ein zweijähriges Kind draußen allein herumirrte. Wie sich herausstellte, hatten die Eltern den Kleinen allein zu Haus gelassen, um Pokémon Go zu spielen.

Die Pokémon-Go-Sucht hat im US-Bundesstaat Arizona zu einer Verhaftung geführt. Dort nahm die Polizei ein Elternpaar fest, dass sein zweijähriges Kind anderthalb Stunden allein gelassen hatte, um mit dem Auto herumzufahren und Pokémon Go zu spielen. Das berichtet das US-Magazin "US-Weekly" in seiner Online-Ausgabe. Das Paar, 27 und 25 Jahre alt, wird laut einer offiziellen Mitteilung der zuständigen Polizei in Pinal County wegen Kindesgefährdung und Vernachlässigung angeklagt.

Wie "US Weekly" weiter berichtet, habe ein Nachbar das Kind draußen um das Haus in einem Vorort von Phoenix laufen sehen und sofort die Polizei verständigt. Als die Beamten vor Ort eintrafen, habe das Kind geweint und versucht, zurück in das Haus zu kommen. Es habe lediglich eine Windel und ein T-Shirt getragen und sei vollkommen verschwitzt gewesen.

Kind ist jetzt in Obhut der Behörden

Als die Polizisten den Vater am Telefon kontaktierten, habe der nur "Egal" gesagt und wieder aufgelegt, berichtet das Blatt aus dem Polizeibericht. Erst nach einer weiteren Stunde sei das Paar nach Hause gekommen.

Die Eltern hätten angegeben, dass sie ihr Kind schlafend zurückließen, um das Auto aufzutanken. Dann hätten sie zugegeben, dass sie Pokémon Go gespielt hatten. "Die Polizei und andere Behörden haben immer gewarnt, auf die Sicherheit zu achten, wenn man Pokémon Go spielt, aber wir haben niemals damit gerechnet, dass Eltern sogar ihr Kind deswegen allein lassen. Es war über 35 Grad heiß und das Kind hatte nichts zu trinken", sagte der Sheriff. Das Kind ist jetzt in Obhut des Staates.

tis

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