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Stiftung Warentest prüft TV-Geräte: Samsungs krummes Ding schlägt alle

Gebogene Fernseher sind der große Trend im Elektronikmarkt. Doch lohnt sich die Technik überhaupt? Und welche TV-Modelle sind empfehlenswert? Stiftung Warentest hat 13 Fernseher getestet.

Von Christoph Fröhlich

Zwei Trends prägen dieses Jahr die TV-Landschaft: Da wären zum einen ultrahochauflösende 4K-Fernseher, die auf derselben Fläche viermal so viele Bildpunkte darstellen wie handelsübliche Geräte. Allerdings gibt es dafür bislang kaum geeignetes Videomaterial. Doch nicht nur an der Auflösung hat sich einiges getan, sondern auch bei der Form: Curved-TVs, Fernseher mit gebogenem Display, versprechen eine größere Tiefenwirkung als flache Mattscheiben und sind zum Weihnachtsverkauf angesagt wie noch nie. Doch was bringt das neue Bildformat? Und welche Fernseher sind empfehlenswert? Stiftung Warentest hat 13 Modelle zwischen 2000 und 585 Euro getestet. Das überraschende Ergebnis: Gutes Bild muss nicht teuer sein.

Krummer Testsieger

Testsieger ist der Samsung UE55H8090 für satte 1990 Euro (Note: 1,7). Der 55-Zöller (139 Zentimeter Bilddiagonale) ist das einzige Modell mit Curved-Display im Test, doch das war Warentest zufolge nicht der ausschlaggebende Grund für die Siegermedaille. Im Gegenteil: Einen Einfluss der Displaykrümmung auf die Bildqualität können die Prüfer nicht feststellen. Zehn der elf Geräte mit Testurteil "gut" sind flache Fernseher. Der UE55H8090 überzeugt mit einem sehr guten Bild in Standard-Auflösung (SD) und bei hochauflösendem Videomaterial (HD). Auch bei schnellen Szenen gibt es keine störenden Ruckler - davon profitieren vor allem Sportfans und Liebhaber von Action-Streifen. Der kurvige Samsung-Riese bietet zudem den besten Klang im Test. Auch sonst lässt der Fernseher keine Wünsche offen: Der Doppel-Empfänger ermöglicht parallele TV-Aufnahmen, es gibt ein integriertes Mikrofon und jede Menge Anschlüsse für Bluray-Player, Spielkonsolen und Co.

Platz zwei geht ebenfalls an Samsung: Der UE55H7090 (Preis: 1750 Euro) ist weitgehend baugleich mit dem Testsieger, allerdings hat er einen flachen Bildschirm. Das Gerät überzeugt im Test mit dem besten Bild, einer intuitiven Bedienung und vielen Anschlüssen. Der Ton klingt aber gelegentlich etwas verzerrt.

Gutes Bild für wenig Geld

Das beste Modell für wenig Geld ist der LG 47LB630V (Note: 2,0). Er kostet im Schnitt nur 585 Euro und liefert laut Warentest die beste Bildqualität seiner Größenklasse (47 Zoll, 120 Zentimeter), sowohl in SD als auch HD. Allerdings hat er keine 3D-Funktion. Die Lautsprecher klingen gut, wirkliches Kinofeeling stellt sich aber nicht ein - hier empfiehlt sich der Kauf einer Soundbar. Ein weiterer Pluspunkt: Der LG-Fernseher hat den geringsten Stromverbrauch im gesamten Testportfolio; bei durchschnittlicher Nutzung zahlt man rund 17 Euro jährlich weniger für Strom.

Am schlechtesten schneidet von den getesteten Fernsehern der Philips 55PFK7199 ab (Note: 2,8). Nach der ersten Inbetriebnahme wirken laut Warentest die Farben unnatürlich, und es gibt erkennbare Detailverluste. Erst nach der Optimierung hat der Fernseher ein gutes HD-Bild, vor allem bei rasanten Szenen. Bei SD-Material gibt es aber nocht Luft nach oben, auch der Ton ist sehr dünn. Wer sich nur ungern durch Menüs kämpft, sollte diesen Fernseher (Preis: 1170 Euro, 55 Zoll) deshalb lieber nicht kaufen.

Den vollständigen Test finden Sie unter www.test.de/fernseher

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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.