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Digitalradio streamen: Wie Sie Musik für lau im ganzen Haus hören

Wer täglich stundenlang Musik aus dem Netz streamt, belastet ordentlich sein Datenvolumen. Eine Alternative heißt Digitalradio. Acht empfehlenswerte Multiroomsysteme mit DAB+.

Sonoro Meisterstück Musikanlage

Sonoro Meisterstück

Mit rund 1000 Euro macht das Sonor Meisterstück seinem Namen alle Ehre. Der deutsche Hersteller hat in diese Anlage nur hochwertige Teile verbaut von den fünf Class-D-Endstufen, den Digitalen Signalprozessoren bis hin zu einem tatsächlich nahezu lautlosen CD-Laufwerk. Das Meisterstück kann an fast alles angeschlossen werden, über den Optischen Eingang sogar an den Fernseher, womit der Meister dann zu einer Art Soundbar wird. 

Musik aus dem Netz ist eine feine Sache ob nun über Spotify, YouTube oder Internetradio mit seinen 25.000 Spartensendern. Nachteil der Netzmusik: Sie frisst Bandbreite und zwar nicht wenig. Bereits eine Stunde Streaming bei mittelmäßigen 64 Kilobit pro Sekunde summiert sich auf rund 30 Megabyte pro Stunde. Läuft die Musik täglich über Stunden nebenbei, dudeln sich so über den Monat gerechnet einige Gigabyte zusammen. Zudem belastet der stetige Datenstrom die Bandbreite im heimischen Netz. Nicht umsonst verbieten viele Firmen ihren Mitarbeitern Musikstreaming. Ob nun im Büro oder daheim, die digitale Neuauflage des guten alten Radios bietet eine günstige Alternative zur Beschallung.

DAB+ hat was von Internetradio

Die digitale Variante des Radios heißt DAB+ und hat einiges gemeinsam mit dem Internetradio. Die Qualität entspricht dem AAC+-Standard, also dem, was auch von ITunes Music geliefert wird. Das vom UKW-Radio bekannte Rauschen ist bei DAB+ passé: Bei schlechtem Empfang gibt es gar keinen Empfang. Die radikale Form der Rauschunterdrückung.

Dafür entfällt die klassische Sendersuche. Wie beim Internetradio werden die zu empfangen Sender automatisch mit einem Namen versehen und als Liste angezeigt, aus der man sich seine Favoriten zusammenstellt. Die Auswahl ist derzeit noch übersichtlich. Bundesweit werden derzeit 13 Sender ausgestrahlt, im kommenden Jahr soll es die doppelte Anzahl werden. Ansonsten schwankt das Angebot stark von Bundesland zu Bundesland. Bayern steht mit rund 80 Sendern an der Spitze, das Saarland bildet mit 20 Stationen das Schlusslicht. Stück für Stück werden jedoch mehr digitale Radiostationen hinzukommen.

Musik im ganzen Haus

Ins Haus kommt das digitale Radio mit einem DAB+-Empfänger. Das Angebot ist mittlerweile vielfältig vom Retro-Kofferradio bis hin zur Soundanlage für über 1000 Euro ist alles dabei. Wer sein Radio daheim in verschiedene Räume streamen möchte, braucht ein sogenanntes Multiroom-System. Solche Radios können als Quelle über WLAN weitere Radios als Abspielgeräte ansteuern. Folgen diese "Satelliten" dem Undok-Standard, lassen sich sogar Lautsprecher unterschiedlicher Hersteller zusammenschalten. Die Soundqualität hängt dabei nicht von der Basisstation ab, sondern von der Güte des angesteuerten Lautsprechers. Der 600 Euro teure Lautsprecher gibt also auch dann satten Sound von sich, selbst wenn er von einer DAB+ - Basisstation für 100 Euro mit Musik beschickt wird.

Dirigiert wird das Ensemble entweder mit der Fernbedienung der Basisstation oder via App auf dem Smartphone oder Tablet. Namhafte Hersteller liefern meist eine App mit, doch Dank des Undok-Standards lassen sich die meisten Digitalradio-Multiroomanlagen auch mit der freien App "Undok" von Frontier Smart Technologies steuern.  

Von Spotify bis DLNA - Musik aus allen Quellen

Können die im Haus verteilten Lautsprecher im Wortsinn nur "laut sprechen", geben sie ausschließlich das wieder, was von der Basisstation kommt. Wer etwa im Badezimmer entspanntere Musik hören möchte als im Rest des Hauses, braucht hier einen Lautsprecher mit eigenem DAB+-Empfangsteil. Oder er holt sich die Musik aus anderen Quellen. Die besseren DAB+Radios können als Meister des Daten-Smalltalks sozusagen mit jedem. Sie beziehen ihre Musik via DLNA von der heimischen Netzwerkfestplatte, vom USB-Stick, über Bluetooth vom Smartphone, direkt von Spotify oder von den tausenden Sendern des Internetradios. Und das gute alte UKW-Dampfradio ist ohnehin immer mit verbaut. Das Digitalradio ist also nur eine Option, sich gute Musik ohne Stress mit dem Datenvolumen ins Haus zu holen. Und auch wenn das Netz mal ausfällt, spielt die Musik weiter.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.
  • Henry Lübberstedt