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Neue Biografie des Apple-Gründers: Jobs wollte Android mit "Atomkrieg" vernichten

Was trieb Apple-Chef Steve Jobs an? Offenbar auch der Hass auf Google und dessen Smartphone-Betriebssystem Android. Dieses sei geklaut - und deshalb wolle er mit aller Macht dagegen kämpfen, erzählte Jobs seinem Biografen - und gewährte auch Einblicke in seinen Kampf gegen den Krebs.

Steve Jobs hat vor seinem Tod alles daran gesetzt, das konkurrierende Smartphone-Betriebssystem Android von Google zu "vernichten", weil er es von Apple abgekupfert hielt. Das geht aus Auszügen der neuen Biografie des Apple-Gründers von Walter Isaacson hervor, die am Freitag vom Online-Portal "Huffington Post" veröffentlicht wurden.

Die in der Biografie beschriebene Haltung von Steve Jobs, der am 5. Oktober an den Folgen seiner Krebserkrankung gestorben war, erklärt auch die unversöhnliche Härte, mit der aktuell vor Gerichten in aller Welt um Patentrechte in der Mobilfunk-Branche gestritten wird. Android-Smartphones sind der stärkste Konkurrent von Apples iPhone. Apple überzieht ihre Hersteller wie Samsung oder HTC mit Patentklagen und wirft ihnen Designklau vor.

"Googles Produkte - alles Mist!"

Wie zerfressen Jobs vom Hass auf Googles Android-Produkt war, zeigt folgendes Zitat aus Isaacsons Buch: "Wenn es sein muss, werde ich meinen letzten Atemzug dafür verwenden, und jeden Penny von Apples 40 Milliarden Dollar bei der Bank, um dieses Unrecht zu korrigieren. Ich werde Android vernichten, weil es ein gestohlenes Produkt ist. Ich werde einen Atomkrieg dagegen führen."

Der Apple-Gründer sei bei dem Gespräch über Android "wütender geworden als ich ihn je gesehen habe", schreibt Isaacson demnach. Jobs habe sich auch extrem abfällig über Google-Angebote geäußert: "Außerhalb der Suche sind Googles Produkte - Android, Google Docs - Mist." Er habe erfolglos versucht, Google von der Entwicklung eines eigenen Smartphone-Betriebssystems abzubringen und dem Internet-Konzern dafür auch einen prominenten Platz auf Apples iPhones versprochen.

Der Karten-Dienst auf dem iPhone wird zwar nach wie vor von Google bestückt. Die Entwicklung von Android führte jedoch zum Zerwürfnis zwischen Apple und Google, in deren Folge der damalige Google-Chef Eric Schmidt 2009 aus dem Apple-Verwaltungsrat ausscheiden musste.

Jobs verweigerte lange Krebs-OP

Issacsons autorisierte Biografie, die am Montag in den USA erscheint und am Donnerstag in deutscher Fassung kommt, wirft außerdem ein neues Licht auf den Umgang Jobs mit seiner Krebserkrankung. Gegen den Protest seiner Familie habe Jobs neun Monate lang auf eine Operation verzichtet und sich stattdessen für eine alternative Behandlung entschieden, sagte Isaacson in einem Interview des US-Fernsehsenders CBS, das am Sonntag ausgestrahlt werden soll.

Als sich Jobs schließlich für die OP entschieden habe, seien die Tumorzellen auch im Gewebe rund um die Bauspeicheldrüse gewesen. Der Manager litt an einer sehr seltenen Form von Bauchspeicheldrüsenkrebs. Nach den Worten Isaacsons spielte Jobs auch den Ernst der Lage herunter und sprach von einer Heilung, obwohl er heimlich weiter behandelt wurde. Jobs habe es sehr bereut, sich erst später für eine Operation entschieden zu haben, sagte der Autor.

joe/DPA/Reuters / DPA / Reuters
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.