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AirPlay: Warum Netflix die Streaming-Option Airplay für Apple-Geräte streicht

Wenn Tech-Giganten sich in die Haare kriegen, ziehen Nutzer unmittelbar den Kürzeren. Netflix kappte überraschend die Unterstützung von Apples Airplay und gab eine recht vage Erklärung ab. Dahinter könnte noch mehr stehen.

Warum Netflix die AirPlay-Option für Apple-Geräte streicht

Seit dem Wochenende hat Netflix die Nutzung seiner Inhalte mit Apples Streaming-Option AirPlay gestrichen

AFP

"Error. Keine Wiedergabe des Titels möglich. Bitte versuchen Sie es später noch einmal", hieß es am Wochenende auf vielen Bildschirmen von Apple-Nutzern. Dahinter träges Schwarz. Die AirPlay-Funktion, mit der man Netflix-Inhalte kabellos auf Apple-Geräte und andere kompatible Geräte übertragen konnte, wird von dem Streaming-Portal nicht mehr unterstützt. Das Kappen der beliebten Option kam ohne Vorankündigung und ist anscheinend das Resultat eines Streits der zwei Tech-Konzerne. 

Auf seiner Support-Seite sprach Netflix zunächst sehr vage von technischen Einschränkungen, führte diese aber nicht weiter aus. Währenddessen ließ AirPlay sich weder in der App noch über die entsprechende Funktion im iOS-Kontrollzentrum aktivieren. Eine Vielzahl von Nutzer-Beschwerden und eine Anfrage vom US-amerikanischen Tech-Magazin "The Verge" drängten den Konzern schließlich zu einer umfassenderen Erklärung. 

Netflix befürchtet Einbuße in der Nutzererfahrung

Apple rollte kürzlich ein Update von AirPlay aus und erlaubt mit AirPlay 2 nun die Unterstützung durch Third-Party-Geräte. Dadurch ist es erstmals möglich, Streams auf verschiedene Smart-TVs von Herstellern wie Samsung, Sony und LG zu übertragen. Die entsprechenden AirPlay-2-Schnittstellen sind in den neuen Geräten der Hersteller verbaut.

Für Netflix stellt sich jetzt folgendes Problem dar: Der Streaming-Riese kann die Geräte nicht mehr eindeutig identifizieren und voneinander unterscheiden, was wiederum eine entsprechende Anpassung der Inhalte unmöglich macht und die optimale grafische Darstellung erschwert. Da zog man im kalifornischen Headquarter lieber ganz den Stecker.

Gegenüber "The Verge" versuchte Netflix seine drastische Entscheidung zu verteidigen: "Wir möchten sicherstellen, dass unsere Mitglieder auf jedem Gerät, das sie verwenden, eine großartige Netflix-Erfahrung haben. Mit der Einführung von AirPlay auf Geräten von Drittanbietern gibt es keine Möglichkeit, zwischen Geräten zu unterscheiden (was ist ein Apple TV-Gerät und was nicht?) oder diese Erfahrungen zu zertifizieren. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, die Netflix AirPlay-Unterstützung einzustellen, um sicherzustellen, dass unser Qualitätsstandard für die Anzeige erreicht wird. Mitglieder können über die integrierte App über Apple TV und andere Geräte weiterhin auf Netflix zugreifen."

Steckt noch mehr hinter der AirPlay-Deaktivierung?

Die Deaktivierung der Apple-Streaming-Option auf Netflix könnte der Vorbote eines verschärften Konkurrenzkampfes unter den Streaming-Giganten sein. Erst kürzlich stellte Apple mit "TV Plus" einen eigenen Streamingdienst vor, der verschiedene Dienste von mehreren Anbietern vereint. Netflix allerdings, lehnte eine Kooperation mit Apple ab und möchte seine Inhalte auch weiterhin nur auf der Netflix-Plattform zeigen. Gegenüber der "The Verge" betonte ein Netflix-Sprecher allerdings: "Es gibt keine Machtspiele unter den Konzernen".

Aktuell scheint Netflix die Füße still zu halten und auf den nächsten Schritt seitens Apple zu warten. Solange haben Apple-TV-Nutzer nur die Möglichkeit, Netflix als App direkt auf dem Gerät zu installieren und Inhalte darüber zu steuern. Auch das Streaming von Google Chromecast wird weiterhin unterstützt. 

Apple-Chef Tim Cook stellt mit "Apple TV+" einen eigenen Streamingdienst vor
sve
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(