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Analyse

Neuer Streaming-Dienst: Apple greift Netflix an – bleibt die wichtigste Antwort aber schuldig

Als Steven Spielberg plötzlich auf der Bühne steht, tobt der ganze Saal: Apple hat seinen neuen Streamingdienst TV+ vorgestellt. Der Angriff auf Netflix war viel Show – die wichtigste Frage bleibt unbeantwortet.

Von Jens Maier, Cupertino

Analyse von Apple TV+: Angriff auf Netflix - doch die wichtigste Antwort bleibt Apple schuldig

Apple-CEO Tim Cook stellt in Cupertino (USA) den neuen Video-Streamingdienst "Apple TV+" vor

DPA

Die Macher der diesjährigen Oscar-Verleihung hätten bei Tim Cook anrufen sollen. Der Apple-Chef versteht etwas von Show. Beim Duell Academy Awards gegen Apple Event steht es 0:1. Denn während die Oscar-Verleihung Ende Februar gähnend langweilig war, präsentierte Cook am Montag in der Apple-Zentrale in Cupertino eine hollywoodreife Inszenierung seines neuen Streamingdienstes Apple TV+ (die wichtigsten Ereignisse von der Apple-Präsentation können Sie hier nachlesen). In den Hauptrollen: Stars wie Steven Spielberg, Jennifer Aniston, Reese Witherspoon oder Jason Momoa.

Nur jeweils knapp drei Minuten waren die Hollywoodstars auf der Bühne zu sehen, doch das reichte, um die anwesenden Journalisten im Steve-Jobs-Theatre in Verzückung zu setzen. Licht aus, Star auf die Bühne, Licht an, Jubel, Vorstellung der Serie, nächster. Insgesamt sechs Mal ging das so. Apple im Hollywoodrausch. Den würdigen Abschluss machte Talkshow-Queen und -Ikone Oprah Winfrey. Auch sie sparte nicht an Drama: "Sie sind in über einer Milliarde Taschen", schwärmte sie über die Reichweite von Apple-Geräten. "Über eine Milliarde." Und bald wird auch sie darauf zu sehen sein.

Apple setzt auf Inhalte

Der neue Streamingdienst Apple TV+ ist Teil des neuen Geschäftsmodells des Tech-Giganten. Da der Umsatz von iPhones und Co. nicht mehr ins Unermessliche steigt, will Apple sich mit Inhalten neue Geschäftsfelder erschließen. Der Einstieg ins Video-Content-Geschäft kommt spät. Aber vielleicht nicht zu spät. Über eine Milliarde US-Dollar investierte Apple in seine neuen Serien und Produktionen, die ab Herbst zu sehen sein werden. Der Kampf um Marktanteile mit Netflix beginnt.

Dass die beiden US-Riesen sich nicht sonderlich gut verstehen, zeigt schon der Blick auf Apples Streamingbox Apple TV. Denn anders als Amazon Prime Video weigert sich Netflix standhaft, zu Apples Bedingungen ins Angebot aufgenommen zu werden. Trotz Apples milliardenschwerer Kampfansage muss Netflix nicht zittern. Der Grund: Die Serienmacher aus dem benachbarten Los Gatos investieren pro Jahr rund zehn Mal so viel in ihre Inhalte.

Cirka zehn Milliarden US-Dollar gibt Netflix 2019 für neue Produktionen aus. Jede Woche werden die Nutzer mit neuen Serien verwöhnt – und das völlig werbefrei. Da wirkt die Apple-Attacke mit gut 20 neuen Shows nur wie ein laues Lüftchen aus der Hollywood-Windmaschine. Um eine ernsthafte Konkurrenz für Netflix zu sein, müsste Apple jeden Monat neue Produktionen in Auftrag geben. Doch ob das so sein wird, sagt das Unternehmen nicht.

Was wird Apple TV+ kosten?

Dazu kommt, dass Apple entsprechend seiner Unternehmensphilosophie vermutlich nur Inhalte anbieten wird, die sich für die ganze Familie eignen. Das heißt konkret: Altersfreigabe mindestens FSK 12. Damit würden viele Top-Serien wie "Sex Education" bei Apple durchfallen. Auch die wichtigste Frage ist ungeklärt: Was soll der neue Streamingdienst Apple TV+ kosten? Dazu schwieg sich Apple am Montag aus.

Es wäre also gut möglich, dass sich auf die Euphorie beim Apple Event am Montag bald Katerstimmung in der Apple-Zentrale einstellt. Die neu angekündigten Apple-Serien mögen noch so hochkarätig besetzt und spannend sein: Netflix muss sich vorerst keine Sorgen machen.

Apple Pay
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(