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Neue Pläne: "Project Vesta": Amazon will Alexa-Roboter durch Ihre Wohnung fahren lassen

Amazons Sprachassistentin Alexa steht schon in Unmengen von Wohnzimmern. Bald kann sie vielleicht auch dort herumfahren: Amazon bastelt wohl an einem smarten Roboter. Ob der dann auch die Pakete annimmt?

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Amazon Echo kann sich vielleicht bald durch die Wohnung bewegen.

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Roboter im Haushalt gibt es als Zukunftsvision schon lange, erst in den letzten Jahren kommen sie aber tatsächlich bei den Kunden an - vor allem in Form von Staubsaugrobotern. Die haben aber meist wenig mit den smarten Alltagshelfern aus Science-Fiction-Filmen gemein und arbeiten nur tumb ihren Putzplan ab. Vielleicht kann Amazon das ja ändern. Alexa beantwortet jetzt schon in vielen Zuhausen Fragen nach dem Wetter und schaltet auf Zuruf das Licht an. Bald könnte sie noch viel praktischer helfen: Amazon scheint einen Roboter für Zuhause zu entwickeln.

Bisher ist wenig zu "Vesta" bekannt, wie das Projekt laut einem "Bloomberg"-Bericht heißen soll. Natürlich soll Assistentin Alexa an Bord sein, zudem soll sich das Gerät wie ein selbstfahrendes Auto durch die Wohnung manövrieren können. Was es dort dann genau tut, konnten die mit dem Projekt vertrauten Quellen dem gewöhnlich hervorragend informierten "Bloomberg"-Journalisten Mark Gurman aber nicht verraten. Amazon hat sich bisher nicht zu Vesta geäußert. Es könnte sich um eine Art mobile Alexa handeln, die dem Besitzer durchs Haus folgt, spekulierte einer der Insider demnach. Das klingt zunächst wenig aufregend.

Was kann der Alexa-Roboter?

Trotz des unbekannten Einsatzzieles scheint Amazon in der Entwicklung schon ziemlich weit zu sein: Bereits Ende des Jahres sollen die ersten Test-Roboter bei ausgewählten Mitarbeitern durchs Heim ruckeln, nächstes Jahr könnten die ersten Vesta beim Kunden landen. Ein durchaus sportlicher Zeitplan.

Um den einzuhalten, sucht Amazon gerade aggressiv nach neuen Mitarbeitern. Die laut "Bloomberg" mit dem Projekt betraute Abteilung "Lab 126", die auch schon für den Echo, den Fire TV und die Fire Tablets verantwortlich war, sucht gerade gleich mehrere Ingenieure für Roboter. Für die komplexe Robotersicht mit einem ausgefeilten System aus Kameras und Bilderkennung hat sich Amazon den ehemaligen Apple-Manager Max Paley an Bord geholt.

Erfahrungen mit Robotern hat Amazon schon eifrig gesammelt: Die Sub-Sparte "Amazon Robotics", die laut den Insidern aber nichts mit Project Vesta zu tun haben soll, schickt schon seit längerem smarte Arbeitsroboter in die zahlreichen Lagerhäuser des Versandriesen. Die helfen den dortigen Mitarbeitern, die vielen Pakete für den Versand vorzubereiten. Vielleicht werden sie ja schon bald auch Zuhause von einem Amazon-Roboter in Empfang genommen.

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