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Gesichtserkennung auch in Deutschland: Facebook weiß, wie du aussiehst

Die automatische Gesichtserkennung im sozialen Netzwerk Facebook hat nun auch Deutschland erreicht. Während Facebook die Funktion als Hilfe für die Nutzer verkauft, gehen Datenschützer auf die Barrikaden.

Facebook weiß, wer du bist: Jetzt erkennt das soziale Netzwerk auch deutsche Gesichter. Der Einsatz der Gesichtserkennungs-Software ist allerdings beschränkt: Sie startet nur, wenn ein neues Foto hochgeladen wird und lediglich bei den Freunden des Nutzers. Dann wird ihm vorgeschlagen, den Freund im Bild zu markieren. Datenschützer kritisierten das Vorgehen des Online-Netzwerks bereits im Dezember, als der Dienst schrittweise in den USA startete.

Marc Rotenberg, Präsident der gemeinnützigen Interessengruppe Electronic Privacy, bemängelt, dass Facebook-Nutzer nicht die Möglichkeit haben, selbst zu entscheiden, ob die neue Funktion genutzt wird oder nicht. Wer nicht will, dass der eigene Name den Facebook-Freunden in deren Bildern automatisch zum Markieren vorgeschlagen wird, muss selbst tätig werden: In den Einstellungen zur Privatsphäre befindet sich ein Feld zum Deaktivieren der Funktion, die Namens-Markierung kann später auch manuell gelöscht werden.

Hilfe oder Datenwahn?

Facebook erläutert die neue Funktion als verbesserte Orientierung in größeren Bildersammlungen. Die Nutzer können sich so besser in den Fotoalben zurechtfinden oder sich sogar auf Bildern von Freunden entdecken. Damit reagiert Facebook zugleich auf die Kritik vieler Nutzer, dass Namens-Markierungen in Fotos bei jedem Bild neu eingetragen werden mussten. Das erledigt die Software jetzt automatisch.

Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar kritisierte die Funktion bereits im Dezember: "Es darf nicht sein, dass Nutzer des Dienstes befürchten müssen, künftig auf allen, gerade von dritten Personen eingestellten Bildern aufgerufen zu werden. Ohne eine Einwilligung der Betroffenen darf dies nicht geschehen", lautete seine damalige Forderung.

Die automatische Gesichtserkennung ist mittlerweile technisch einfach, wegen der Folgen für Persönlichkeitsrechte und Datenschutz aber weiterhin umstritten. Viele moderne Bildbearbeitungsprogramme haben diese Funktion bereits integriert, um den Nutzern beim Sortieren der Bilder zu helfen. Auch Google hatte eine automatische Gesichtserkennungs-Technologie entwickelt, hält sie aber wegen Datenschutz-Bedenken zurück. Auch Apple bietet in seiner Fotosoftware iPhoto die Möglichkeit der Gesichtserkennung. Allerdings können die Nutzer hier selbst entscheiden, ob der Service genutzt oder deaktiviert wird.

cf/DPA/Reuters / DPA / Reuters
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.