Nach Kritik an neuem Dienst Google will Datenschutz für "Buzz" verbessern


Seit letzter Woche erst gibt es "Buzz", den neuen Dienst von Google. Jetzt hat das Unternehmen bereits die zweite Änderung angekündigt - nach harscher Kritik

Der Internetkonzern Google hat nach harter Kritik angekündigt, bald die Datenschutzbestimmungen seines Kurzmitteilungsdienstes "Buzz" zu ändern. Das Unternehmen gestand Fehler ein: "Wir entschuldigen uns für die Sorgen, die wir verursacht haben", schrieb der verantwortliche Manager am Wochenende in einem Google-Blog.

"Buzz" ist eine Mischung aus Twitter und Facebook, mit der Nutzer kurze Meldungen samt Fotos, Videos und Links veröffentlichen können. Der Dienst ist seit vergangener Woche verfügbar. Er ist in das Gmail-Postfach eingebunden, den E-Mail-Dienst von Google. Kritisiert wurde vor allem, dass Google Kontakte, mit denen sich Nutzer besonders häufig per E-Mail und Chat austauschen, automatisch den "Freunden" in "Buzz" hinzufügt. In Zukunft sollen diese Kontakte nicht automatisch übernommen, sondern lediglich vorgeschlagen werden. "In den nächsten paar Tagen", verkündet das Unternehmen, sollen diese Änderungen umgesetzt werden.

Bereits wenige Tage nach dem Start hatte Google erste Änderungen an "Buzz" vornehmen müssen. Denn anfangs konnte praktisch jeder sehen, mit wem ein Nutzer in Kontakt stand. Nach heftiger Kritik erleichterte Google es, diese Option auszuschalten. Der Trend zu schnellen Kurzmitteilungen wie "Buzz" prägt die Kommunikation im Internet immer stärker. So können Mitglieder des weltweit größten sozialen Netzwerks Facebook ihre Kontakte mit "Updates" genauso auf dem Laufenden halten wie Nutzer des populären Kurzmeldungsdienstes Twitter.

DPA DPA

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker