Neue Suchfunktionen Frischzellenkur für Google


Google hat nicht nur sein Logo dezent modernisiert. Ab sofort zeigt die weltgrößte Suchmaschine auch Suchergebnisse aufgeräumter an. Dafür hat Google seiner Suche sinnvolle Filteroptionen spendiert.

Google hat seine Internet-Suche mit neuen Funktionen aufgewertet. Außerdem hat der Dienst am Mittwoch seine Leiste am linken Rand neu gestaltet. Dort finden sich nun die Kategorien für Bilder, Videos, Karten, Blogs, Nachrichten und andere Inhalte. In der Web-Suche lassen sich die Ergebnisse auf Veröffentlichungen innerhalb einer bestimmten Zeitspanne eingrenzen. Wer sich mit seinen persönlichen Daten bei Google anmeldet, kann einzelne Treffer mit Sternchen bewerten, um sie beim nächsten Mal schneller wiederzufinden. Unter zahlreichen Detailänderungen ist auch eine neue Hintergrundfarbe, die Google als "Cosmic Latte" bezeichnet - sie soll der "durchschnittlichen Farbe des sichtbaren Spektrums im Universum" entsprechen.

Optische Annäherung an Bing

Die Gestaltung der Ergebnisseiten ähnelt dem Layout des Suchmaschinen-Konkurrenten Bing von Microsoft. Bei der Darstellung der Suchergebnisse blendet das Unternehmen künftig auf der linken Seite Filter-Optionen für bestimmte Inhalte-Typen ein, die sich je nach Suche dynamisch verändern. Im Juni 2009 schaltete Microsoft seine Suchmaschine Bing online. Im Layout von Bing wurde von Anfang an die Option betont, Suchanfragen in den Kategorien Bilder, Videos, Nachrichten und Karten anzeigen zu lassen.

Bei einer Suche nach einem wissenschaftlichen Thema wie zum Beispiel "Superstringtheorie" können die Suchergebnisse nach Nachrichten, Bildern, Videos oder Büchern gefiltert werden. Wird dagegen nach einem Begriff wie "rote Schuhe" gesucht, tauchen zusätzlich auch Shopping-Angebote im Web als Suchkategorie auf.

Sucht man nach aktuellen Themen wie "Fußball Nationalmannschaft", bietet Google künftig neben Nachrichten und Blogs eine spezielle Rubrik "Updates" an, in der die Suchtreffer auf einer Zeitleiste optisch dargestellt werden. Dabei erkennt Google automatisch, ob eine Anfrage erst ab einem gewissen Zeitpunkt im Web an Relevanz gewonnen hat. So kann beispielsweise eine Suche nach "Vulkan Island" mit einem Mausklick auf die Zeit nach dem Ausbruch des Vulkans Eyjafjallajökull begrenzt werden.

Firmensitz Google

Google hatte im Mai 2007 eine universelle Suche über verschiedene Inhalte-Arten wie Text, Bild und Video eingeführt, die man über Filter-Links wiederum auf bestimmte Inhaltetypen begrenzen konnte. Mit der aktuellen Änderung wird die Auswahl der Filter fallbezogen angepasst. Über die Änderungen hat Google in einem Blog-Eintrag informiert.

DPA/AP/bla AP DPA

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