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Plagiate: Ebay erneut zu Schadenersatz verurteilt

Ebay wird in Frankreich erneut wegen des Verkaufs von Plagiaten zur Kasse gebeten. Ein Gericht verurteilte das Internetauktionshaus dazu, dem Luxuskonzern LVMH Schadenersatz in mehrstelliger Millionenhöhe zu zahlen. Anfang Juni gewann bereits Modeausstatter Hermès vor Gericht mit einer ähnlichen Klage.

Ebay wird wegen des Verkaufs von Plagiaten erneut heftig zur Kasse gebeten: Ein französisches Gericht verurteilte das Internetauktionshaus am Montag dazu, dem Luxusgüterkonzern LVMH 38,6 Millionen Euro Schadenersatz zu zahlen, da über die Ebay-Seiten gefälschte Produkte von LVMH-Marken versteigert wurden. LVMH hatte Ebay vorgeworfen, nicht genügend gegen den Verkauf gefälschter Waren zu unternehmen. Der Konzern hatte ursprünglich eine Schadenersatzsumme von etwa 50 Millionen Euro gefordert.

Ebay stellte in Aussicht, das Urteil anzufechten und verteidigte seine Geschäftspraktiken. "Wenn auf unserem Marktplatz gefälschte Produkte auftauchen, sorgen wir für eine schnelle Entfernung dieser Angebote," sagte Ebay-Deutschland-Sprecher Nerses Chopurian. Das Internetauktionshaus warf LVMH zudem vor, der Kampf gegen Produktfälschungen sei lediglich Fassade. In Wahrheit gehe es um den Versuch, Handelspraktiken zu schützen, die den freien Wettbewerb verhinderten, sagte Chopurian weiter. Dies gehe auf Kosten der Verbraucher und der rechtschaffenen Verkäufer, denen eBay eine Position am Markt verschaffe.

Mit dem Urteil vom Montag sind mehrere Fälle verschiedener LVMH-Marken wie etwa Dior, Guerlain, Givenchy und Kenzo entschieden. Vor einem Monat war Ebay bereits in einem ähnlichen Fall dem Handtaschenhersteller Hermes unterlegen und zu einer Schadenersatzzahlung von 20.000 Euro verurteilt worden. Zudem will auch der Hersteller L'Oreal gegen Ebay vorgehen.

Derartige Urteile könnten schwerwiegende Auswirkungen auf den Internethandel haben. Vor allem in Frankreich werden sie genau verfolgt, da dort zahlreiche Luxusgüterhersteller angesiedelt sind. Die Hersteller werfen Ebay vor, Händlern, die wissentlich Fälschungen verkaufen, eine Plattform zu bieten. Ebay dagegen sagt, es versuche derartige Fälle unter anderem durch Suchprogramme einzudämmen, will aber nur begrenzt Verantwortung für die unabhängigen Händler übernehmen. Im vergangenen Jahr wurden über Ebay weltweit Waren im Wert von 60 Milliarden Dollar umgesetzt.

Reuters / Reuters
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.