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Arme Leute müssen draußen bleiben: "Rich Kids": Das ist das Instagram für reiche Schnösel

Auf Instagram stellen jede Menge Reiche und Promis ihr protziges Leben zur Schau. Da ist es schwer, als Superreicher aus der Masse hervorzustechen. Glücklicherweise gibt es nun die App "Rich Kids", die mehr kostet, als mancher im Monat verdient.

Für 1000 Euro pro Monat ist der virtuelle Goldrahmen auf jeden Fall angemessen

Für 1000 Euro pro Monat ist der virtuelle Goldrahmen auf jeden Fall angemessen

Ferrari in der Einfahrt, ein Pool so groß wie ein Fußballplatz und ein Gepard als Haustier: Die "Rich Kids of Instagram" erfreuen sich in dem sozialen Netzwerk großer Beliebtheit. Kein Wunder, bieten sie doch Einblicke in ein Leben in Saus und Braus, das für Normalsterbliche unerreichbar ist. Die Kids reicher Eltern jetten durch die Welt, shoppen heute in Dubai und surfen morgen am Bondi Beach. Sie lieben es, ihr Leben zur Schau zu stellen. Da geht doch noch mehr, dachte sich der App-Hersteller Fox Valley, der vor kurzem das Social Network "Rich Kids" an den Start brachte.

Die Idee dahinter: Anmelden darf sich zwar jedermann, um die Bilder der Superyachten zu bestaunen. Wer aber Bilder posten will, muss satte 1000 Euro pro Monat auf den Tisch legen. Richtig gelesen, pro Monat. Die Betreiber sagen dazu nur: "Wenn dir das zu teuer ist, ist das nichts für dich." Ein Drittel des Beitrags wird für Wohltätigkeitsorganisationen gespendet, die sich für Kinder in Armut einsetzen, heißt es auf der Webseite.

Instagram-Stars verlieren Fans

"Genießen Sie die exklusive Aufmerksamkeit"

Doch warum sollte man sich hier anmelden? "Du wirst hier neue Follower gewinnen, die dich unter den Millionen Instagram-Nutzern niemals finden würden", schreiben die Macher des sozialen Netzwerks. "Genießen Sie die exklusive Aufmerksamkeit, die Sie verdienen."

Es ist nicht nur das Publikum, mit dem sich "Rich Kids" von Instagram abhebt, sondern auch die Optik. Die Fotos werden nach dem Hochladen nicht nur einfach in die Timeline der Nutzer gespült, sondern mit edlen - je nach Ansicht auch übertrieben kitschigen - Goldbilderrahmen verziert. Neben der Webseite gibt es auch schon eine App des Reichen-Netzwerks. Bislang allerdings nur für das iPhone. Nutzer des 11.800-Euro-Smartphones von Vertu (mit echtem Alligatorleder) müssen erstmal draußen bleiben. 

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cf
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