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Software: Gute Noten aus dem Netz

Ob NDR, Eins Live oder Exotenprogramm: Radiosender aus dem Internet zu empfangen ist nicht schwer - meist ist die Software sogar kostenlos.

Wer Web-Radio ausprobieren will, sollte am besten eine DSL-Leitung haben, denn Sendungen mit passabler Klangqualität bestehen aus vielen Daten, die kontinuierlich im Rechner eintreffen. Der einfachste Einstiegspunkt ist der Windows Media Player, der Teil des Betriebssystems Windows ist und schon Links zu Radiostationen aus aller Welt enthält. Gleiches gilt für die Musik-Programme iTunes (apple.de/itunes), Real-Player (real.com) und Winamp (winamp.com). Eigens für den Radioempfang entwickelt wurde die Software Phonostar, mit der man Tausende Radiostationen nicht nur hören, sondern auch aufnehmen kann. Außerdem gibt Phonostar Programmtipps (www. phonostar.de).

Alle genannten Programme sind kostenlos. Ein wenig Geld investieren sollte jedoch, wer Internet-Radios als Quelle für MP3-Musik nutzen will. Zwar gibt es kostenlose Mitschnitt-Programme wie "Stationripper", komfortabler sind aber "Chart Recorder", "Audio 180%", "Maximum MP3", "Radiotracker" und "Audio Jack". Alle Mitschnitt-Programme funktionieren ähnlich: Rund um die Uhr nehmen sie Radio-Streams auf (auch mehrere gleichzeitig), schneiden automatisch alle gespielten Songs heraus und legen sie - korrekt benannt - im MP3-Format auf der Festplatte ab. Auf diese Weise kommen in einigen Stunden Hunderte Songs zusammen - in Hi-Fi-Qualität.

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