Quartalszahlen iPhone treibt Apple zu neuen Rekorden


Gute Laune bei Apple: Der Computer-Konzern hat seinen Gewinn im zweiten Geschäftsquartal mit 3,1 Milliarden Dollar nahezu verdoppelt. Vor allem das iPhone erwies sich als Kassenschlager.

Apple bleibt eine Geldmaschine. Die iPod-Musikspieler, die Mac-Computer und vor allem die iPhone-Handys füllten dem Elektronikkonzern die Kasse. Im zweiten Geschäftsquartal (Ende März) verdoppelte sich der Gewinn beinahe auf unterm Strich 3,1 Milliarden Dollar. Der Umsatz sprang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 49 Prozent auf 13,5 Milliarden Dollar hoch.

Gewinnbringer des Konzerns ist momentan das iPhone. 8,75 Millionen Stück gingen über den Ladentisch. Das war ein Plus von 131 Prozent. Die Mac-Computer - besonders beliebt sind die Notebooks - verkauften sich 2,94 Millionen Mal und damit 33 Prozent besser. Auf dem absteigenden Ast sind weiterhin die iPods - die Verkäufe ließen um 1 Prozent auf 10,89 Millionen nach. Viele Nutzer hören ihre Musik inzwischen lieber über das iPhone.

Börsianer sind begeistert

Konzernchef Steve Jobs sprach im kalifornischen Cupertino vom besten Quartal außerhalb des wichtigen Weihnachtsgeschäfts und machte Lust auf mehr: "Wir haben einige außergewöhnliche Produkte für dieses Jahr in der Pipeline." Im Sommer dürfte die Neuauflage des iPhones herauskommen. Experten erwarten zudem einen Vorstoß auf den Fernsehmarkt. Anfang April hatte Apple seinen neuen Tablet-Computer iPad herausgebracht, der sich in der ersten Woche schon mehr als eine halbe Million Mal verkauft hat. Ende Mai kommt das Gerät auch in Deutschland auf den Markt.

Die Börsianer jedenfalls waren begeistert. Mit derart starken Zahlen hatten sie nicht gerechnet. Die Aktie sprang nachbörslich um 6 Prozent hoch und erreichte einen neuen Rekordstand. Und der gute Lauf soll anhalten: Im dritten Geschäftsquartal will Apple trotz Urlaubsloch einen Umsatz von 13,0 bis 13,4 Milliarden Dollar erreichen und einen Gewinn je Aktie von 2,28 bis 2,39 Dollar. Aktuell waren es 3,33 Dollar gewesen.

DPA DPA

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