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Musikstreaming auf der Apple Watch: Apple bringt 40 Millionen Songs aufs Handgelenk

Die Apple Watch Series 3 gibt es seit September. Ein angekündigtes Feature fehlt bislang: Musikstreaming. Das wird nun per Update nachgereicht. Wir haben die Funktion bereits getestet.

Apple Watch Series 3: Viel mehr als ein zweites Display: Das kann die neue Apple Watch

Im September brachte die Apple Watch Series 3 auf den Markt. Das 2017er-Modell ist das erste mit eingebautem LTE-Mobilfunkmodem, es kann also komplett unabhängig vom iPhone genutzt werden. Dadurch kann man etwa beim Joggen Whatsapp-Nachrichten versenden oder unterwegs die E-Mails checken. Unseren vollständigen Test zur Apple Watch Series 3 finden Sie hier.

Doch ein bereits angekündigtes Feature fehlt bislang: das Streamen von Musik aus der Cloud. Diese Funktion reicht Apple mit watchOS 4.1 nach. Das Update wird Ende des Monats für alle Apple-Watch-Besitzer zum Download bereitgestellt. Wir konnten das Feature bereits ausprobieren.

Abonnement für 9,95 Euro nötig

Um unterwegs aus der Cloud direkt auf der Apple Watch Series 3 zu hören, benötigt man zwei Dinge: Einen Telekom-Vertrag, denn Vodafone und O2 unterstützen derzeit noch kein LTE auf der Apple-Uhr. Und ein aktives Apple-Music-Abonnement: Das kostet 9,95 Euro pro Monat, Studenten zahlen die Hälfte.

Nach dem Update auf watchOS 4.1 bekommt die Uhr Zugriff auf den vollen Apple-Music-Katalog, das sind rund 40 Millionen Songs. Das dürfte für mehrere Marathons reichen. Auch sämtliche vorgefertigte Playlists (beispielsweise "Laufen am Limit") stehen zur Verfügung. Bevor man losjoggt, muss man der Musik-App das Streaming via LTE erlauben. Das geht in den iPhone-Einstellungen unter Musik ->  Mobile Daten -> Streaming, dort den Schalter aktivieren.

Die Musik-App und die neue Radio-App auf der Watch

Die Musik-App und die neue Radio-App auf der Watch

Musiksteuerung mit Siri

Da der Bildschirmplatz begrenzt ist, sucht man mit Hilfe von  nach Songs, die sich nicht in der Mediathek befinden: Sagt man etwa "Hey Siri, spiele 'Du hast' von Rammstein", startet (LTE-Empfang vorausgesetzt) wenige Sekunden später der Song. Die Erkennung klappt in unserem Test sehr zuverlässig, solange man deutlich und langsam spricht.

Eine weitere Neuerung: Auf dem Home-Screen der Uhr befindet sich nun eine Radio-App. Damit kann man entweder Beats 1 oder das zuletzt gehörte Künstler-Radio hören (beispielsweise "Starte Lady Gaga Radio").

+++ Hier finden Sie unseren Test zum iPhone X +++

Über die Musikstreaming- dürften sich vor allem Sportler freuen, denn so kann man das iPhone zuhause lassen und hat unterwegs trotzdem Zugriff auf den kompletten Song-Katalog. Die Musikwiedergabe funktioniert auch, wenn die Nike Run Club Training-App geöffnet ist.

Streaming ist ein Akkukiller

So praktisch die -Funktion auch ist, so sehr lutscht sie den Akku leer. Im normalen Alltaggebrauch muss die Uhr alle ein bis zwei Tage an die Steckdose. Bei Musikwiedergabe über Bluetooth, aktiviertem GPS (etwa beim Lauf-Training), Herzfrequenzmesser und LTE-Streaming hält die Uhr nur ein paar Stunden durch. Immerhin: In anderthalb Stunden ist die Uhr wieder zu 75 Prozent aufgeladen.

Die Laufzeiten zeigen: Die Apple Watch wurde nicht dafür entwickelt, dass man sein iPhone den ganzen Tag zuhause lassen kann. Vielmehr soll sie das Telefon beim kurzen Gang zum Bäcker oder beim morgendlichen Lauf obsolet machen. Mit der neuen Musik-Streaming-Funktion kommt Apple dieser Vision der Uhr ein Stück näher. Bislang funktioniert das Streaming ausschließlich bei Apple Music, der Konkurrenzdienst Spotify ist auf der Apple Watch bislang nicht vertreten.

 

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.