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Blackberry sieht sich auf Kurs "Wir sind außer Gefahr. Die Panik ist vorbei."


Der Sturz für Blackberry war tief, Apple und Samsung verdrängten den Smartphone-Pionier von der Spitze. Nun sieht sich das Unternehmen mit neuen Handy-Modellen mit klassischer Tastatur auf Kurs.

Der Chef des tief gestürzten Smartphone-Pioniers Blackberry sieht die Wende geschafft. "Wir sind definitiv außer Gefahr", verkündete der seit Herbst amtierende John Chen in der "Financial Times". Vorsichtshalber würde er die Überlebenschancen zwar weiterhin mit 80 statt 100 Prozent angeben, sagte Chen in dem am Freitag veröffentlichten Interview. Aber: "Die Panik ist vorbei."

Zugleich geht der Manager nach wie vor von einer langen Genesungszeit aus: Sechs Quartale für schwarze Zahlen und vielleicht sogar fünf Jahre, bis die neue Strategie für erfolgreich erklärt werden könne.

Blackberry hatte einst den Smartphone-Markt geprägt, verlor jedoch den Anschluss an Rivalen wie Samsung und Apple mit seinem iPhone. Der Marktanteil rutschte in den einstelligen Prozentbereich ab, hohe Verluste verstärkten Zweifel am Überleben des Konzerns. Chen versucht, das Ruder mit einem Fokus auf Firmenkunden herumzureißen. Zudem sollen neue Smartphone-Modelle mit klassischer Tastatur Kunden zurückgewinnen.

cf/DPA DPA

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