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Handynetze: Gerangel um neuen Mobilfunkstandard

Mobiles Internet, Navigation auf dem Handy, Video und Fernsehen - die neue Anwendungen fürs Mobiltelefon werden in absehbarer Zeit die Kapazität der Handynetze übersteigen. Doch die Branche bastelt bereits an der Technik für höhere Datenraten. Zwei Lösungen treten in den Konkurrenzkampf.

Die Kommunikation über das Handy soll nach dem Willen der Service-Provider schon bald eine neue Dimension erreichen. Auf der Mobilfunkmesse Mobile World in Barcelona kündigten zahlreiche Unternehmen neue Services und Dienste wie die lokale Suche, Navigations-Hilfen sowie Messaging- und Chat-Funktionen für den mobilen Gebrauch an. Dabei werden oft aus dem Internet bekannte Nutzungsmodelle auf die kleinen aufgerüsteten Handys und Smartphones übertragen. Doch über welche schnellen, drahtlosen Wege die sprunghaft steigende Menge von Multimedia-Daten künftig an die Empfänger gelangen sollen, darin sind sich IT- und Mobilfunkindustrie nicht einig.

Noch steht die Mobilfunkindustrie ganz am Anfang des erhofften Datenbooms. Vor allem auf Grund teurer und unübersichtlicher Tarif- Modelle hatte er beim Datenverkehr über Mobilfunknetze bislang auf sich warten lassen. Doch mit den neuen Diensten sowie Lösungen für das mobile Fernsehen wird der Bedarf für schnelle und breite mobile Datenwege dramatisch steigen. Während Computer- und Internetbranche sowie Mobilfunkindustrie für die beworbenen neuen Services und Dienste zusammenarbeiten, scheint sich bei der Frage nach den künftigen Datenleitungen Uneinigkeit abzuzeichnen. Für eine schnelle und leistungsfähige Infrastruktur setzen Konzerne aus der Computerindustrie wie Intel seit einigen Jahren auf den Standard Wimax. Doch die Mobilfunkindustrie will ihre eigenen Wege gehen: Ihr Lösungswort heißt LTE, Abkürzung für Long Term Evolution.

UMTS-Technik kann genutzt werden

Vorteil des LTE-Übertragungsstandards ist, dass er auf die hierzulande bereits bestehende Infrastruktur wie dem UMTS-Netz aufsetzt. Und das bereits heute existierende Netz soll nach Angaben von Experten schon in zwei Jahren - selbst ohne LTE - Leistungen bis 14 Megabit pro Sekunde bewältigen und könnte damit seinen Konkurrenten Wimax damit leicht abhängen. Nach Angaben von Branchenbeobachtern ist auch die einfach zu gewährleistende Abwärtskompatiblität ein großer Vorteil. Für künftige Mobilfunkgeräte zeigt der Halbleiterhersteller NXP Semiconductors in Barcelona zum Beispiel erstmals seine neue Chip-Plattform, die alle Standards (GSM, GPRS, Edge, HSPA, UMTS und LTE) unterstützt und für eine Datenleistung bis zu 150 Megabits ausgelegt ist.

Unternehmen wie Intel setzen dagegen seit Jahren auf den Funkstandard Wimax, das auf dem Wifi-Standard und dem Internet- Protokoll aufsetzt. In den USA und vor allem ländlichen Gebieten in Indien und Russland treibt das Unternehmen den Ausbau der Infrastruktur voran. Der Funkstandard baut auf dem bekannten Wifi (IEEE 802.xxx) auf. Er soll nach Angaben von Sprint Communication derzeit bis zu 10 Megabit pro Sekunde an Daten übertragen, theoretisch sind noch weit höhere Raten möglich.

Frequenzgerangel

Allerdings hängt die Leistungsfähigkeit des Standards davon ab, in welchem Frequenz-Spektrum die Daten übermittelt werden: Je niedriger die Frequenz, umso größer ist die Reichweite. Während in den USA zum Beispiel meist die niedrige Frequenz von 2,5 Gigahertz zur Verfügung steht, über die der Verkehr auch über weite Strecken erfolgen kann, ist diese Frequenz in Europa meist für die Übertragung von analogen Fernsehsignalen vorgesehen und wird zudem für mobile Übertragung über den Funkstandard GSM genutzt.

Vertreter des Wimax-Forums halten dennoch in Barcelona auch für Europa die Fahne hoch. Während in der spanischen Stadt der amerikanisch-französische Netzwerkausrüster Alcatel-Lucent erst eine Kooperation mit NEC zum Ausbau von LTE-Netzen ankündigte, brachten die Wimax-Unterstützter als Aushängeschild selbst für gut versorgte Ballungsgebieten die japanische Firma KDDI mit, die unter anderem auch von Intel Capital unterstützt wird. Das Unternehmen will in den kommenden Jahren mit einer Investition von über einer Milliarde Dollar in Japan trotz eines flächendeckend ausgebauten Mobilfunknetzes der dritten Generation eine Wimax-Infrastruktur aufbauen, erste Tests seien bereits angelaufen, sagte KDDI-Manager Hideo Okinake.

Dass der Wettbewerb zwischen Wimax und LTE wie auch bei den Standards Blu-ray und HD-DVD erneut auf dem Rücken der Verbraucher ausgetragen werden könnte, befürchtet Sean Mallony, Mobil-Experte von Intel, allerdings nicht. Ob der Ausbau entweder von LTE oder Wimax in einem Land vorangetrieben werde, sei in erster Linie eine politische Entscheidung, so Mallony. Doch selbst wenn beide Netze wie in Japan künftig koexistieren, sind die Ausrüster von Handys und Netzen vorbereitet. Ebenfalls in Barcelona zeigt der amerikanische Chip- Designer Sandbridge Technologies aus Tallytown, New York, seine erste Chip-Plattform für Multimedia-Anwendungen, die ausnahmslos alle Standards unterstützt.

Renate Grimming/DPA / DPA
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?