VG-Wort Pixel

Vorbestellungen starten iPhone 13, Mini und Pro: Für wen sich die neuen iPhones lohnen

Vorbestellungen starten: iPhone 13, Mini und Pro: Für wen sich die neuen iPhones lohnen
© Apple / Hersteller
Ab heute starten die Vorbestellungen für die vier Modelle des iPhone 13. Wir verraten, wer zuschlagen sollte – und wer sich das Update sparen kann.

Um 14 Uhr ist es am 17. September soweit: Apple nimmt die Vorbestellungen für die gerade vorgestellten iPhone-13-Modelle an, der offizielle Verkaufsstart ist der 24. September. Der Kundenandrang wird wie jedes Jahr groß sein. Doch lohnt sich der Kauf von iPhone 13, iPhone 13 Mini, iPhone 13 Pro und iPhone 13 Pro Max? Das kommt darauf an. Wir erklären, wer mit welchem Gerät gut bedient ist.

iPhone 13: Das ist neu

Im Vergleich zum Vorjahr ist der Sprung nicht riesig, vor allem nicht bei den beiden "einfachen" Modellen. Die neuen iPhones  haben mehr Rechenleistung – auch wenn Apple den Vergleich vermeidet, wie groß genau der Unterschied ist. Zudem bieten sie durch die Bank weg mehr Laufzeit (1,5 Stunden beim iPhone 13 Mini und iPhone Pro, 2,5 Stunden beim iPhone 13 und iPhone 13 Pro Max) als ihre jeweiligen Vorgängermodelle.

Auch bei der Kamera hat Apple eine und im Falle der Pro-Versionen sogar mehrere Schippen draufgelegt. Alle neuen iPhones schießen bei wenig Licht bessere Fotos, können nun Videos mit filmreifen Unschärfeeffekten aufnehmen. Bei den Pro-Modellen fallen die Verbesserungen sogar noch größer aus. Ausführliche Informationen zu den neuen Funktionen und den Kameras finden Sie in diesem Artikel.

+++ iPhone 13, Mini und Pro: Wann die Preise sinken - und wie viel sich sparen lässt +++

Kein Must-Have für iPhone-12-Besitzer

Der offensichtlichste Tipp: Wer ein iPhone aus dem letzten Jahr besitzt und zufrieden ist, kann sich den Kauf in der Regel sparen. Nur wer dringend eine längere Laufzeit oder Spieleleistung benötigt, regelmäßig im Schummerlicht fotografiert oder Wert auf den tollen Videoeffekt legt, erhält einen echten Mehrwert. Alle anderen verpassen nichts, wenn sie noch ein Jahr oder länger warten.

iPhone 11: Es kommt drauf an

Etwas anders sieht es beim iPhone 11 und seinen Varianten aus. Nach zwei Jahren sind die Unterschiede zu den aktuellen Modellen durchaus spürbar. Und das nicht nur, weil die Kameras deutlich besser und der Prozessor erheblich schneller geworden ist. Da ist etwa das Display: War bei der 11er-Serie das relativ teure iPhone 11 Pro noch das kleinste Modell, gibt es nun mit dem iPhone 13 Mini eine noch einmal kleinere, gleichzeitig aber erheblich günstigere Variante. Gleichzeitig wurde die Displaygröße des Pro-Modells an die des Basis-Modells angepasst. Und das Pro Max ist im Vergleich noch größer geworden. Hinzu kommt: Weil mittlerweile alle Modelle auf die OLED-Technologie setzen und beim Pro und Pro Max sogar ein XDR-Display verbaut wird, haben alle Geräte ein spürbar besseres Bild.

Und dann sind da noch die zahlreichen weiteren Änderungen. Etwa die mit dem iPhone 12 eingeführte Möglichkeit, sich in das 5G-Netz einzuloggen. Die Netze sind zwar noch im Aufbau, der geht aber schneller als geplant. Auch die magnetische Rückseite und die dadurch entstehenden Möglichkeiten etwa beim kabellosen Laden sind neu hinzugekommen. 

Hier kommt es tatsächlich darauf an, was man von seinem Gerät erwartet. Ist man mit seinem iPhone 11 zufrieden, kann man locker noch ein Jahr aussetzen. Andererseits dürfte jedes der iPhone-13-Modelle eine merkliche Verbesserung in vielerlei Hinsicht darstellen.

Vor allem, wer sich wegen des kleineren Displays für das iPhone 11 Pro entschieden hat, dürfte mit dem noch etwas kleineren iPhone 13 Mini eine tolle Alternative finden – die gleichzeitig den günstigsten Umstieg bietet. Will man auf die beste Grafikleistung oder kann auf den Dreifach-Zoom nicht verzichten, muss man allerdings zum Pro-Modell greifen - und zahlt deutlich mehr. Hier gilt es, abzuwägen.

Klare Empfehlung für ältere iPhones

Ab dem iPhone Xs und jünger wird die Entscheidung einfacher: Ist man nicht voll und ganz zufrieden, darf man guten Gewissens über einen Wechsel nachdenken. Die Performance, die Kameras und auch die Akkuleistung haben so große Fortschritte gemacht, dass jedes der neuen iPhones einen echten Sprung darstellt. Kommt man von einem iPhone mit Homebutton, also dem iPhone 8 und älter, ist der Schritt schlicht riesig. Dann gibt es eigentlich nur zwei Gründe, nicht zuzuschlagen. Zum einen sind da die neuen Displays. Will man nicht auf den Homebutton und den Fingerabdruckscanner Touch ID verzichten oder sind die Displays der iPhone-13-Modelle schlicht zu groß, ist keines der neuen Geräte eine Option. Das beste Gerät mit wirklich kleinem Display und Homebutton ist das iPhone SE, das Apple im letzten Frühjahr mit der Technik des iPhone 11 neu auflegte. Das Sparmodell ist das letzte iPhone mit Homebutton, das immer noch angeboten wird. Hat man ein noch älteres Gerät, kann es sich also lohnen, noch einmal zuzugreifen, bevor Apple diese Bauform ganz aus dem Programm nimmt.

Kann man auf den Homebutton verzichten, könnte noch der recht hohe Preis vom Kauf der neuen Modelle abschrecken. Unter 800 Euro bekommt man keines der iPhone-13-Modelle. Will man eine Teleskop-Linse oder andere der Pro-Features, werden gar mindestens 1150 Euro fällig. Für Sparsame lohnt es sich daher, sich alternativ zu den neuen Modellen nach günstigen Vorgängermodellen umzusehen.

Das immer noch gute iPhone 11 erhält man ab 580 Euro direkt von Apple, im Netz ist es teilweise noch etwas günstiger zu bekommen. Ab etwa 630 Euro bekommt man auch schon ein neues iPhone 12 Mini, für 570 Euro mehr das reguläre iPhone 12. Dabei ist allerdings zu beachten: Während das iPhone 12 und älter bei einer Speicherausstattung ab 64 GB beginnen, hat schon das kleinste iPhone 13 128 GB. Braucht man mehr Speicher, kann der Unterschied zwischen dem Vorjahresmodell und dem aktuellen bei nur noch 50 Euro liegen.

Wechselwillige Android-Nutzer

Besitzer eines Android-Smartphones müssen sehr individuell einschätzen, ob sie zu einem iPhone wechseln wollen. Die neuen iPhones sind klar die besten Smartphones mit Apples System iOS. Ob sie auch besser sind als etwa die Spitzenmodelle Samsung und Co., kann allerdings erst ein ausführlicher Test zeigen. Zumal für den Preis der Pro-Modelle sogar ein Falt-Smartphone wie das Galaxy Z Flip3 (hier bei uns im Test) zu bekommen ist. Für Umsteiger von älteren Modellen lohnt sich der Kauf aber allemal.

Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links. Mehr Informationen dazu gibt es hier. 


Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker