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Apple-Event iPhone 13 vorgestellt: Das sind die vier neuen iPhone-Modelle

Apple CEO Tim Cook stellt das neue iPhone 13 vor
Sehen Sie im Video: Apple präsentiert neues iPhone 13.








Apple Chef Tim Cook hat am Dienstag in Cupertino, im US-Bundesstaat Kalifornien neue Apple-Produkte vorgestellt. Im Fokus stand da vor allem das neue iPhone 13. Nach Angaben der Hersteller soll es einen besseren Bildschirm, bessere Kameras und einen schnelleren Prozessor haben und das Ganze bei einer längeren Batterielaufzeit. Es gibt die Modelle iPhone 13 sowie iPhone 13 Pro, beide jeweils in unterschiedlichen Größen. Die Preise der neuen Geräte beginnen bei rund 800 Euro für das iPhone 13 mini und 900 für das iPhone 13. Das iPhone 13 Pro bekommt man ab 1150 Euro, das Pro Max ab 1250. Neben den iPhones wurden auch neue iPads präsentiert sowie eine weitere Generation der Apple Watch.
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Auf seinem September-Event hat Apple vier neue iPhones vorgestellt: iPhone 13, iPhone 13 Mini, iPhone 13 Pro und iPhone 13 Pro Max. Hier erfahren Sie, was die neuen Modelle so drauf haben.

Auf seinem großen Herbst-Event unter dem Motto "California Streaming" hat Apple seine vier neuen iPhone-Modelle präsentiert. iPhone 13, iPhone 13 Mini, iPhone 13 Pro und iPhone 13 Pro Max orientieren sich stark an den Vorgänger-Modellen. Doch bei der Kamera hat Apple eine ordentliche Schippe draufgelegt.

Optisch muss man aber schon etwas genauer hinsehen, um die neuen iPhones zu erkennen. Nachdem Apple letztes Jahr zum ersten Mal seit dem iPhone X ein Neudesign wagte, behält man den kantigeren Look des sehr erfolgreichen Vorgängers dieses Jahr natürlich bei. Auch die Größen bleiben gleich. Das Mini hat weiter 5,4 Zoll Displaydiagonale, das Standard- und das Pro-Modell bringen es auf 6,1 Zoll, beim Max Pro sind es 6,7 Zoll. An zwei Details sind die neuen Modelle dann aber doch zu erkennen: Zum einen ist da die Kameraaussparung im Display, Notch genannt, die zwar nicht verschwindet, bei den Pro-Modellen aber sichtbar schrumpft. Zum anderen ist die Kamerausbuchtung auf der Rückseite angewachsen, um Platz für die größeren Linsen zu machen. 

Iphone 13
Die neue iPhone-13-Familie
© Apple.com

Apple setzt voll auf Kameras

Die wohl wichtigste Neuerung findet sich in allen Modellen: Wie schon öfter, wenn sich das Design nicht ändert, setzt Apple vor allem auf die Kamera, um die Kundschaft zu überzeugen. Das soll auf mehrere Arten geschehen. Zum bringt Apple seine bisher nur im iPhone 12 Max Pro zu findende verbesserte Bildstabilisierung mit dem Namen Sensor Shift nun auch in die anderen Modellen. Zudem wurde die Ultraweitwinkelkamera überarbeitet und soll nun in allen Modellen auch bei schlechteren Lichtverhältnissen bessere Bilder liefern. 

Auch für Videofilmer gibt es Neuerungen. Apples starke Porträt-Funktion lässt sich nun auch in Videoaufnahmen nutzen. Mit zahlreichen Nachberechnungen will Apple nun auch bei Videos die Bildqualität verbessern, so wie man es bereits vom Prores-Modus bei Fotos kennt. Und: Mit Foto-Styles kann man endlich selbst den bevorzugten Look der Bilder festlegen, die Kamera wendet ihn dann automatisch an. Wie gut das funktioniert, kann aber erst ein ausführlicher Test zeigen.

Bei den Pro-Modellen setzt Apple auf einen noch größeren Sensor, um noch mehr Licht und Details einfachen zu können. Der Zoom wurde auf - immerhin dreifache Vergrößerung erhöht. Andere Hersteller bieten zwar längst zehnfache, für die meisten Nutzer dürfte das aber trotzdem ausreichen. Stark: Erstmals wird der Nachtmodus für alle Linsen inklusive der Telelinse unterstützt.

Schneller, besser, länger

Möglich werden viele der Kamera-Features nur, weil Apple erwartungsgemäß auch beim Prozessor aufgerüstet hat. Der A15 ist natürlich schneller als sein Vorgänger, Apple setzt - wieder einmal - einen neuen Maßstab. Obwohl die alten Chips im Alltag längst für jede Anwendung schnell genug waren, hat das Vorteile: Die Liveberechnung von Video und Fotos auf den neuen Modellen ist so vermutlich auf keinem anderen Smartphone auf dem Markt möglich.

Auch sonst kann sich das iPhone technisch durchaus sehen lassen. Vor allem bei den Pro-Modellen hat Apple alle Register gezogen: Mit einem neuartigen XDR-Display hat man die Bildrate auf 120 Hertz erhöht. Werden ruhigere Inhalte gezeigt, senkt sie sich aber, um Strom zu sparen. Die von Apple Promotion getaufte Technik sorgte schon auf anderen Spitzen-Smartphones für butterweiches Scrollen, es wurde Zeit, dass Apple hier nachzieht. Zumal das iPad Pro die Funktion bereits bietet.

iPhone: Preise und Verfügbarkeit

Ab Freitag, den 17. September ab 14 Uhr gibt Apple die Vorbestellungen für alle Modelle frei, der offizielle Verkaufsstart ist eine Woche später am 24. September.

Bei den Preisen hält sich Apple an den Vorgänger: 

  • iPhone 13 Mini: ab 799 Euro
  • iPhone 13: ab 899 Euro
  • iPhone 13 Pro: ab 1149 Euro
  • iPhone 13 Pro Max: ab 1249 Euro

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