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Kampf im Handymarkt: Googles Android wird dem iPhone gefährlich

Apple gerät bei seinem Erfolgsmodell iPhone in Bedrängnis. Käufer greifen zunehmend zu Geräten mit Googles Betriebssystem Android. Das Problem mit einem Sicherheitsleck bei iPhone und iPad soll dagegen bald gelöst sein.

Für Apple mit seinem Erfolgshandy iPhone wird die Luft dünner. Immer mehr Kunden entscheiden sich für ein Smartphone mit Googles Betriebssystem Android. Schon in zwei Jahren, so glaubt der Marktforscher iSuppli, werden die Android-Geräte das iPhone überholt haben. "Android nimmt den Smartphonemarkt im Sturm", sagte iSuppli-Analystin Tina Teng.

Apples iPhone hat Imageprobleme

Ihre Kollegen von IDC bestätigten den Trend: Ein großer Teil des rasanten Marktwachstums entfalle auf diejenigen Hersteller, die Android in ihren Handys einsetzten, teilten sie mit. Im zweiten Quartal sind nach den IDC-Daten insgesamt 63 Millionen Smartphones verkauft worden. Das sind 50 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Der Siegeszug der Android-Software erklärt sich dadurch, dass die Handyhersteller das Betriebssystem kostenfrei nutzen können, anders als beispielsweise Windows Mobile oder Symbian. Zudem lässt es sich dank seiner offenen Standards leicht an die jeweilige Hardware anpassen. Der Erfolg bei den Endkunden ist auf die einfache Bedienbarkeit und die Vielzahl an Zusatzprogrammen, den so genannten Apps zurückzuführen.

Hinzu kommen Lieferschwierigkeiten beim neuen iPhone. Die Geräte sind in Deutschland nur schwer zu bekommen. Der Mobilfunkpartner Telekom gibt auf seiner Website bis zu neun Wochen Lieferverzug an. Auch in anderen europäischen Ländern muss mit Lieferschwierigkeiten gerechnet werden. Probleme gab es zuvor wegen Empfangsproblemen durch eine falsch konstruierte Antenne. Apple verschenkt deshalb Schutzhüllen, die das Problem lösen sollen.

Apple stopft Sicherheitsleck

Apple konnte seinen Marktanteil mit dem iPhone zuletzt leicht auf 13,3 Prozent steigern. Die asiatischen Rivalen und Android-Nutzer HTC und Samsung holten aber kräftig auf und haben nach der Erhebung von IDC nun Marktanteile von 7,6 beziehungsweise 4,8 Prozent. Jedoch läuft nicht auf jedem ihrer Geräte auch Android. Manche werden auch mit Windows Mobile betrieben. Apple hat mit dem iPhone nur ein Modell im Portfolio.

Die Experten von iSuppli gehen davon aus, dass im Jahr 2012 insgesamt 75 Millionen Android-Smartphones verkauft werden gegenüber 62 Millionen iPhones. Bisher sah es ganz anders aus: Im Jahr 2009 waren es gerade einmal fünf Millionen Android-Geräte zu 25 Millionen iPhones. Weltgrößter Smartphone-Hersteller ist derzeit Nokia, allerdings verlieren die Finnen an Marktanteilen. Gleiches gilt für die Nummer zwei RIM mit ihren Blackberrys.

Sicherheitsprobleme bei iOS-Geräten

Derzeit macht dem iPhone-Hersteller zudem ein Sicherheitsproblem zu schaffen. Das kratzt am Image des Konzerns, der oft damit wirbt, dass seine Produkte sicherer seien als die der Konkurrenz. Nach dem Bekanntwerden der Sicherheitslücke bei den Mobilgeräten iPhone, iPad und iPod Touch kündigte der Konzern ein Software-Update an. Damit reagierte Apple am Donnerstag auf Schwachstellen in seinem Betriebssystem iOS.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hatte am Mittwoch gewarnt, die Geräte könnten dadurch schon beim Besuchen einer manipulierten Webseite oder dem Öffnen einer PDF-Datei vollständig von Hackern übernommen werden. Wann das Update fertig sein soll, teilte Apple allerdings nicht mit.

Die Sicherheitslücke sorgte für Aufsehen, seitdem vor wenigen Tagen eine neue Software veröffentlicht wurde, mit der - anders als von Apple gewollt - auch ungetestete Fremdprogramme auf den Geräten installiert werden können. Das Verfahren wird Jailbreaking genannt und von Hackern beim iPhone schon länger angewendet - auch für Programme, die keinen Schaden anrichten. Mit dem neuen Jailbreak ist es aber einfacher, die Sicherheitsvorkehrungen der Geräte zu umgehen. Dazu muss nur eine Website besucht werden.

Lesen Sie auch bei unserem Partner pcwelt.de: "Die besten Tipps und Tricks für Android"

FTD
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.