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Nokia will sich von HTC und Samsung unterscheiden Nokia will sein Potenzial bei Apollo zeigen


Laut Nokia werden die Anwender das Potenzial der Zusammenarbeit mit Microsoft erst bei Windows Phone 8 sehen können. Die nächste Generation von Windows Phone mit dem Arbeitstitel "Apollo" soll Nokias Handschrift deutlicher tragen.

Laut Nokia werden die Anwender das Potenzial der Zusammenarbeit mit Microsoft erst bei Windows Phone 8 sehen können. Die nächste Generation von Windows Phone mit dem Arbeitstitel "Apollo" soll Nokias Handschrift deutlicher tragen.

Niklas Savander von Nokia erzählte gegenüber dem Technik-Newsportal "TechRadar", dass es schwierig sei, etwas Neues auf dem Markt anzubieten und dass der finnische Handykonzern nicht davor zurückschrecke, das gleiche Betriebssystem wie andere Smartphone-Hersteller einzusetzen: "Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Unterscheidung. Zwischen einzelnen Windows-Phones werden kaum Vergleiche gezogen, allerdings sehr wohl zwischen Windows Phone und Android. Bei den Lumia-Smartphones haben wir eine vertragliche Vereinbarung mit Microsoft, durch die wir die Geräte bis zu einem gewissen Grad gegenüber der Konkurrenz unterscheidbar machen können. Allerdings müssen wir in dieser Hinsicht sehr vorsichtig sein, denn wir dürfen das OS nicht fragmentieren. Wir haben uns für Windows Phone entschieden, als Mango schon so gut wie fertig war. Wir waren zwar imstande, Einfluss auf einige Elemente zu nehmen, allerdings werden die Anwender die Früchte unserer Zusammenarbeit mit Microsoft erst sehen, wenn die Apollo-Version von Windows Phone am Markt erscheint."

Angesichts der starken Konkurrenz durch HTC und Samsung, hatten viele Brancheninsider Zweifel daran, ob Nokia eine Alternative zu diesen bereits etablierten Marken bieten könne. HTC hat mit dem TITAN beispielsweise ein Windows-Phone mit einem 4,7 Zoll großen Bildschirm im Portfolio und Samsung bietet das Omnia 7 samt Windows Phone 7. Microsoft macht Herstellern von Windows-Phones außerdem sehr strikte Vorgaben bei den Spezifikationen.

Savanders Meinung nach bietet Nokia allerdings genug, um sich von der Konkurrenz abheben zu können. Als Beispiel nennt er die Navigationssoftware, die bei den neuen Nokia-Smartphones Lumia 800 und Lumia 710 zum Einsatz kommt: "Wir können in den Bereichen Design, Navigation, Kamera und Distribution punkten. Wir haben außerdem einen vertraglichen Spielraum mit Microsoft. Derzeit arbeiten wir gemeinsam daran, den Preis bei den Mobiltelefonen zu reduzieren und wir haben eine Menge technischer Expertise, die Microsoft nicht hat und das kommt uns zugute."

Savander wies außerdem darauf hin, dass es künftig noch mehr Windows-Phones von Nokia geben wird: "Zwei Telefone sind definitiv nicht genug. Es ist ein guter Start, aber es gibt neue Märkte, die wir erobern müssen. Das Nokia Lumia 800 und das Lumia 710 sind lediglich der Beginn unseres Portfolios."

Ob die weiteren Geräte Windows Phone Mango oder eine künftige Version des mobilen Betriebssystems installiert haben werden, wollte Savander allerdings nicht verraten.

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