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Patentkrieg mit Apple Samsung startet Gegenoffensive


Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung will nun auch in Japan und Australien ein Verkaufsverbot für das neue iPhone 4S des Konkurrenten Apple durchsetzen.

Der südkoreanische Elektronikriese Samsung hat im Rechtsstreit mit Apple nachgelegt und geht nun auch gegen das neue iPhone des US-Rivalen vor. Das Unternehmen beantragte am Montag vor Gerichten in Australien und Japan eine einstweilige Verfügung für einen Verkaufsstopp des erst kürzlich vorgestellten iPhone 4S.

Zugleich legte Samsung Berufung gegen die Entscheidung eines Gerichts in Sydney ein, das Samsung am Donnerstag bis auf weiteres den Verkauf seines in Australien untersagt hatte. Das Verkaufsverbot war von Apple gefordert worden.

"Wir gehen jetzt wieder in die Gegenoffensive"

"Wir gehen jetzt wieder in die Gegenoffensive", zitierte das "Wall Street Journal" einen Samsung-Sprecher. Beide Konzerne liegen seit Monaten im Clinch und attackieren sich mit einer Serie von Patentklagen zu Smartphones und Tablet-PCs. Samsung hatte unmittelbar nach der Anfang Oktober angekündigt, den Verkauf in Italien und Frankreich gerichtlich verbieten lassen zu wollen.

Anfang September hatte das Landgericht Düsseldorf ein von Apple verlangtes Verkaufsverbot für das Galaxy Tab in Deutschland bestätigt. Das Gericht begründete dies mit einem "übereinstimmenden Gesamteindruck" zwischen den Apple- und den Samsung-Produkten. Auch gegen diesen Richterspruch hat Samsung Berufung eingelegt.

joe/AFP/Reuters/DPA DPA Reuters

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