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Defektes Galaxy Note 7 Samsung begrenzt Akku-Ladefähigkeit bei Pannen-Handy

Das Samsung Galaxy Note 7 hat Probleme mit dem Akku
Der südkoreanische Hersteller hatte das Samsung Galaxy Note 7 am 2. September zurückgerufen, nachdem die Akkus mehrerer Geräte beim Aufladen explodiert waren
© Picture Alliance
Weil die Akkus explodierten hat Samsung sein Vorzeigemodell Galaxy Note 7 zurückgerufen und den Verkauf gestoppt. Doch der Rückruf läuft schleppend. Als Sicherheitsmaßnahme kündigt das Unternehmen jetzt ein Update an.

Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung begrenzt die Ladefähigkeit des explosionsgefährdeten Smartphones Galaxy Note 7. Da der Rückruf der 2,5 Millionen bereits ausgelieferten Exemplare nur schleppend läuft, kündigte das Unternehmen in einer halbseitigen Anzeige in südkoreanischen Zeitungen am Mittwoch ein automatisches Update für diese Geräte in der nächsten Woche an. Die Akkus sollen sich dann nur noch zu 60 Prozent aufladen.

"Das ist eine Maßnahme, die den Verbraucherschutz im Blick hat. Wir bitten die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen", hieß es in der Anzeige mit Blick auf die dann nur noch eingeschränkte Akku-Laufzeit. Das Update erfolgt demnach am Dienstag in Südkorea. Für ausländische Nutzer würden ähnliche Sicherheitsmaßnahmen geprüft, sagte eine Sprecherin.

Rückruf für Samsung Galaxy Note 7

Samsung hatte das Galaxy Note 7 Anfang des Monats zurückgerufen, nachdem die Akkus mehrerer Geräte beim Aufladen explodiert waren. Es waren bereits 2,5 Millionen Geräte ausgeliefert worden, vor allem auf dem Heimatmarkt in Südkorea und in die USA. Auch der Verkauf wurde gestoppt. Das Unternehmen riet Nutzern, übergangsweise auf ein von Samsung gestelltes Ersatzhandy umzusteigen.

Viele lehnten das Angebot jedoch ab und wollten lieber auf das überarbeitete Galaxy Note 7 mit neuem Akku warten. Da dadurch die explosionsgefährdeten Geräte vielfach noch im Umlauf sind, kündigte Samsung nun das Update an. In Südkorea will Samsung mit der Auslieferung des neuen Galaxy Note 7 mit fehlerfreiem Akku am Montag beginnen.

jek AFP

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