HOME

Vergleich unmöglich: Warum das Smartphone nun in der Laptop-Hölle ankommt

Welches Smartphone ist besser für mich? Diese Frage wird für Kunden zunehmen schwerer zu beantworten. Schuld sind die teils unlogischen Portfolios der Hersteller - und die immer weniger nachvollziehbaren Namen.

Die Auswahl eines Smartphones wird immer komplizierter (Symbolbild)

Die Auswahl eines Smartphones wird immer komplizierter (Symbolbild)

Getty Images

Kryptische Zahlenfolgen bei der Technik und beim Namen, kaum Vergleichbarkeit: Einen Laptop oder Fernseher zu kaufen, ist schon seit Jahren mit nervigen Hürden verbunden. Beim Smartphone war das lange noch leichter. In den letzten Jahren hat sich das aber drastisch verändert und die Auswahl wird den Kunden immer schwerer gemacht.

Das liegt vor allem an einer zunächst sehr natürlichen Entwicklung: Der Markt wächst, es kommen stetig neue Modelle in den Handel. Hinzu kommt aber, dass auch die einzelnen Hersteller immer mehr versuchen, so viele Kunden wie möglich anzusprechen - und dabei das Angebot immer übersichtlicher machen.

Verwirrende Sparmodelle

Bestes Beispiel ist aktuell Samsung. Bisher hatte man bei den Galaxy-Smartphones zwei Top-Serien: Das Galaxy S und das Galaxy Note. Ersteres verband viel Leistung mit einem schicken Design. Bei letzterem setzte Samsung ebenfalls auf viel Leistung, bot dazu aber noch ein riesiges Display und einen Stift. Doch seit letztem Jahr verschwimmen die Grenzen zunehmend - mit gerade vorgestellten Lite-Modellen der beiden aktuellen Serien macht Samsung die Lage endgültig kompliziert.

Dabei war die Übersicht vorher durchaus schon schwierig. Vom Galaxy S10 gab es etwa ganze fünf Modelle, die sich in Leistung, Displaygröße und der Unterstützung des neuen Mobilfunk-Standards 5G unterschieden. Auch vom Note - das bis letztes Jahr nur ein einziges Modell bot - stellte man dann im Herbst plötzlich noch ein größeres Plus-Modell sowie zwei Varianten mit 5G zusätzlich vor. Und nun auch noch eine Lite-Version.

Das S10 Lite und dem Note 10 Lite machen die Verwirrung nun perfekt. Beide sind nicht - wie man das vielleicht erwarten würde - kleiner und leistungsschwächer. Stattdessen sind sie mit 6,7 Zoll sogar größer als die Standard-Varianten, bringen viel Leistung und sogar einen deutlich größeren Akku mit. Ein Schnäppchen sind die "Spar"-Varianten ebenfalls nicht: Das Note 10 Lite liegt mit einem UVP von 700 exakt auf dem Marktpreis des Voll-Modells, das S10 Lite mit demselben Preis sogar 100 Euro über dem regulären S10. Abgespeckt geht anders.

Perfektes Beispiel für das Chaos in Samsungs Portfolio ist der Klinkenanschluss: Während das S10 noch einen mitbringt, hat das S10 Lite keinen Anschluss mehr für klassische Kopfhörer. Dafür bekommt aber das Note 10 Lite eine Klinke - obwohl der Anschluss beim Note 10 gerade erst gestrichen wurde.

Eine Frau schaut genervt auf ihr Smartphone

Kunden verstehen nur Bahnhof

Was Samsung mit der Neuvorstellung nur wenige Wochen vor der Vorstellung des Nachfolgers genau bezweckt, weiß man wohl nur in Korea. Für die Kunden macht es die Auswahl nur noch komplizierter. Denn natürlich bietet Samsung nicht nur die S- und die Note-Serien an - sondern noch ein halbes Dutzend weiterer Serien mit jeweils eigenen Modellen, die sich in Leistung und Features teils überlappen.

Die anderen Hersteller wie Huawei tun es Samsung gleich, inklusive der chaotischen Namensgebung. Die Chinesen legten etwa im Sommer das P20 Lite neu auf - obwohl es mit dem P30 Lite bereits einen Nachfolger gab. Erkennbar war die neue Version nur an einem (2019) im Namen. Damit war das Chaos perfekt. Denn natürlich werden auch die alten Modelle aus dem letzten Jahr weiter von Händlern angeboten. Bei einem guten Angebot bieten die teilweise mehr Leistung für weniger Geld als die Sparvarianten aus dem aktuellen Jahr. Wer soll da noch den Überblick behalten?

Eine mögliche Erklärung ist, dass die Hersteller die Verwirrung nicht ohne Absicht schüren. Wie beim Notebook wird es dadurch für den wenig versierten Kunden erheblich schwieriger zu erkennen, welches Gerät für den Preis das beste ist. Im Zweifel lassen sie sich im Laden dann doch dazu hinreißen, ein aktuelleres Modell zu nehmen, obwohl das Spitzenmodell aus dem letzten Jahr eigentlich mehr Leistung fürs Geld bringt. 

Nicht nur Nachteile

Grundsätzlich bietet die Vielfalt natürlich auch Vorteile. In den letzten Jahren begannen die Hersteller verstärkt, die Ausstattung der günstigeren Modelle deutlich zu variieren, verbauen nun auch mal eine bessere Kamera oder ein größeres Display in Modelle, die sonst eher mittelklassig sind. Zumindest theoretisch kann sich so jeder das Gerät aussuchen, das am besten zu ihm passt. Eine bessere Selfie-Knipse ist manchen Käufern eben viel wichtiger, als der neueste Prozessor oder längere Versorgung mit Updates. 

Immerhin dürfte sich die Lage in den nächsten Jahren wieder etwas beruhigen. Aktuell ist die große Anzahl von Varianten auch der Tatsache geschuldet, dass 5G-fähige Varianten als eigene Modelle vertrieben werden. Sobald der Standard weiter verbreitet ist, dürften die Geräte ohne 5G langsam aus dem Programm verschwinden, die Portfolios werden wieder übersichtlicher. Aber vielleicht fällt den Herstellern dann einfach etwas Neues ein.

Lesen Sie auch unsere Tests:

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?