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Schnäppchen: Stiftung Warentest prüft Smartphones - und gute gibt es schon ab 160 Euro

Mittelklasse-Smartphones werden immer besser. Aber welches soll man kaufen? Stiftung Warentest hat 20 Geräte getestet - und zeigt, dass ein gutes Smartphone nicht teuer sein muss.

Eine Frau schaut sich im Laden Smartphones an

Welches Smartphone soll es sein? Stiftung Warentest hat 20 Mittelklasse-Geräte getestet.

Wer früher wenig Geld für ein Smartphone ausgeben wollte, musste mit harten Einschnitten leben. Verarbeitung und Display waren mies, selbst das Betriebssystem ließ sich meist nicht ohne Ruckler bedienen. Dass diese Zeiten vorbei sind, zeigte schon unserer eigener Test des tollen Moto G5. Der aktuelle Smartphone-Test bei Stiftung Warentest schlägt nun in dieselbe Kerbe: 20 Geräte standen auf dem Prüfstand - und gute gibt es schon für unter 200 Euro.

Getestet wurden Smartphones zu Preisen zwischen 75 und knapp 500 Euro. Alle Geräte mussten denselben Testparcours durchlaufen, Warentest prüfte die Leistung beim Surfen, die Telefon-Funktion, aber natürlich auch typische Smartphone-Features wie die Kamera und Navigation. Dabei zeigte sich eine typische Schwäche dieser Preisspanne: Keines der Smartphones konnte bei der Kamera so sehr überzeugen, dass es für ein "gut" reichte. Dafür konnten aber drei extrem beim Akku punkten - und erzielten in dieser Kategorie "sehr gute" Ergebnisse.

Samsung Galaxy A5 - der Testsieger

Testsieger ist das Galaxy A5 (2017) von Samsung. Das Mittelklasse-Smartphone ist eine Art abgespecktes Galaxy S7 und konnte vor allem beim Surfen, der Stabilität und eben dem Akku voll überzeugen. Einzige Schwäche: die wie bei allen anderen im Test nur mittelmäßige Kamera. Das reicht für die einzige Gesamtnote im Test mit einer Eins vor dem Komma: "Gut" (1,9), sagt Stiftung Warentest. Der Preis: ab etwa 315 Euro.

Lenovo Moto Z Play - flexibler Dauerläufer

Auf Platz drei landet mit dem Moto Z Play das flexibelste Smartphone im Test. Das Lenovo-Gerät lässt sich dank wechselbarer Module um eine vollwertige Hasselblad-Kamera, einen Videobeamer oder einen dicken Lautsprecher erweiterbar. Die Module muss man allerdings separat kaufen. Auch sonst überzeugt das Smartphone: Die Akkuleistung ist die beste im Test, Internetnutzung und Navigation sind gut. Die Kamera ist wie bei allen anderen nicht voll überzeugend, aber in Ordnung. Das Gesamturteil lautet: "gut" (2,1). Das Moto Z Play ist ebenfalls ab 315 Euro zu bekommen.

LG X Power - der Preis-Leistungs-Kracher

Mit einem Preis von gerade mal 160 Euro ist das LG X Power extrem günstig - kann aber trotzdem überzeugen. Besondere Stärken sind das Internetsurfen und die Akkuleistung: Es hält genauso lang durch wie der Testsieger. Nicht ganz so gut kommt es etwa bei der Navigation oder der Telefonfunktion weg. Die Gesamtwertung ist trotzdem "gut" (2,4). Ein toller Wert bei diesem Preis.

Dass man trotzdem nicht zuwenig ausgeben sollte, zeigen die beiden Letztplatzierten: Das Lenovo B (75 Euro) und das LG K7 (85 Euro) sind zwar sehr günstig, haben aber auch fast nichts auf dem Kasten. Dass die Kameras zu den schlechtesten im Test gehören, überrascht nicht. Auch sonst können die beiden Billigheimer in keinem Punkt überzeugen. Manchmal ist billig einfach zu teuer.

Den vollständigen Test finden Sie gegen Gebühr unter https://www.test.de/handys 

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mma