Telefonie Grundgebühren teurer, Ortsgespräche billiger


Die Verbraucher haben im September wegen einer kräftigen Erhöhung der Anschluss- und Grundgebühren fürs Telefonieren tiefer in die Tasche greifen müssen. Ortsgespräche wurden billiger.

Die Verbraucher haben im September wegen einer kräftigen Erhöhung der Anschluss- und Grundgebühren fürs Telefonieren tiefer in die Tasche greifen müssen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Dienstag stiegen die Preise für Telekommunikationsdienstleistungen im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozent. Gegenüber dem Vormonat legten sie um 1,7 Prozent zu.

Telefonieren im Festnetz war im Vergleich zum Vorjahr um 2,9 Prozent teurer. Dabei erhöhten sich Anschluss- und Grundgebühren kräftig um 10,2 Prozent. Ortsgespräche wurden dagegen um 5,2 Prozent billiger, Inlandsfernverbindungen um 0,1 Prozent. Weniger mussten die Verbraucher auch für Auslandsgespräche zahlen (minus 0,6 Prozent) und für Gespräche vom Festnetz in die Mobilfunknetze (minus 0,3 Prozent).

Gegenüber dem Vormonat stiegen die Preise für das Telefonieren im Festnetz um 2,7 Prozent. Während sich die Anschluss- und Grundgebühren - auf Grund von Forderungen der EU-Kommisson zur Stärkung des Wettbewerbs - um 8,3 Prozent verteuerten, verbilligten sich Ortsgespräche und Inlandsfernverbindungen um 3,1 beziehungsweise 0,1 Prozent. Die Preise für Auslandsgespräche und Gespräche vom Festnetz in die Mobilfunknetze blieben stabil.

Die Preise für das Mobiltelefonieren lagen im September 2003 um 1,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Von August auf September 2003 fielen sie dagegen um 0,4 Prozent. Die Internet-Nutzung verbilligte sich im September 2003 gegenüber September 2002 um 1,8 Prozent. Im Vormonatsvergleich sanken die Preise um 0,6 Prozent.


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