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Wasserschutz für Smartphones: Immer schön dicht halten

Mobile Geräte haben einen Todfeind: Wasser. Die Hersteller erkennen erst langsam, dass nicht nur derbe Outdoorhandys, sondern auch schicke Smartphones dem nassen Element Paroli bieten sollten. Spezialfirmen bieten jetzt unsichtbaren Wasserschutz.

Von Ralf Sander, Barcelona

Ein unvorsichtiges Bücken, eine falsche Handbewegung – und hunderte Euro sind weg: Wie viele Smartphones ihr Leben nach einem Sturz ins Klo aushauchten, wie viele Tablets von einem umgekippten Glas Bier ertränkt wurden, ist nicht bekannt. Doch solche Geschichten kennt jeder, sei es aus eigener Erfahrung oder aus dem direkten Bekanntenkreis. Diese Tortur überlebten jahrelang nur spezielle Outdoorvarianten von Smartphones und Notebooks oder Geräte, die in klobigen Schutzhüllen steckten. Erst seit Kurzem gilt Wasserfestigkeit als Feature, das der Kunde wirklich will.

Auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona zeigt beispielsweise Fujifilm das Smartphone NXUI sowie das Tablet LTE F-01D, die beide in einem vollen Aquarium funktionieren. Panasonic hat vergangene Woche sein #link;www.stern.de/digital/telefon/panasonics-wasserfestes-comeback-smartphone-1790989.html;Eluga vorgestellt#, ein hübsches Designerphone, das 30 Minuten in einem Meter Wassertiefe überleben kann. Im vergangen Jahr hatte Samsung mit dem Galaxy Xcover ein erstes Smartphone herausgebracht, dem man seine Widerstandkraft nicht ansah. Und Motorola stattet schon länger sein aktuelles Razr-Modell mit einem Feuchtigkeitsschutz namens Splash Guard aus. Das neuere Motorola Defy rühmt sich ebenfalls, kratzfest, staubsicher und wasserfest zu sein.

Unsichtbar, unfühlbar, undurchdringbar

Die Technik hinter Splash Guard kommt von der Firma P2i. Das US-Unternehmen setzt ebenso wie die Mitbewerber HzO und Liquipel, die ebenfalls auf dem MWC ausstellen, auf eine Nano-Beschichtung. Die Rezepturen der drei Firmen unterscheiden sich und sind natürlich geheim, doch das Grundprinzip ist immer ähnlich: In einer Vakuumkammer wird mithilfe von ionisiertem Gas eine Schicht aus Nanopartikeln auf alle Oberflächen eines Geräts aufgebracht. Sie ist weniger als ein Tausendstel eines menschlich Haares dick, weder sicht- noch fühlbar und verändert auch nicht die elektrischen Eigenschaften von Bauteilen.

Am Stand von P2i verblüfft die Nanobeschichtung auf einem präparierten Papiertaschentuch, das sich wie ein ganz normales Stück Zellstoff anfühlt. Ein Glas voller Wasser verlässt es nach einmaligem Schütteln aber völlig trocken. Auch an beschichteten Smartphones, iPods und Tablets perlt aufgespritztes Wasser in großen Tropfen einfach ab. Beim Konkurrenten HzO liegen iPhones sogar stundenlang in einem Wassertopf und funktionieren immer noch.

Im Innern wasserfest

P2i und HzO sehen ihre Technik ausschließlich als Bestandteil des Produktionsprozesses: "Wir wollen mit den Herstellern zusammenarbeiten und nicht gegen sie. Wir können nur während der Produktion sicherstellen, dass die Beschichtung auch alle inneren Bauteile erreicht", sagt HzO-Manager Rick Peterson. "Eine Behandlung fertiger Geräte würde außerdem die Garantie verletzen." Der Dienst beschränkt sich nicht nur auf Telefone, auch Camcorder oder Navigationsgeräte können wasserfest gemacht werden.

Diese Hemmungen hat Liquipel nicht, die Firma aus Santa Ana in Kalifornien tut nämlich genau das: Sie beschichtet Geräte von Konsumenten im Nachhinein. Liquipels Angebot: Einfach Smartphone einschicken, mindestens 59 US-Dollar bezahlen, und nach wenigen Tagen bekommt man das Gerät wasserfest wieder zurück. Die Beschichtung halte länger als die Lebenszeit des Gadgets betrage, versprechen die Südkalifornier. Allerdings gilt das Angebot zurzeit nur für elf Gerätetypen – darunter iPhone 4 und Samsungs Galaxy S2 - und auch nur für Kunden in den USA, Australien, Brasilien und China.

Immer noch kein Wassersportler

Ganz wichtig: Keines der genannten Verfahren macht das Handy fit, um es beim Surfen, Schwimmen oder gar Tauchen am Körper zu tragen. Bei andauernder Belastung durch Salzwasser, Wind und hohe Temperaturen helfen nach wie vor nur Spezialtaschen.

Der Ursprung dieser Nanotechnologie liegt übrigens beim Militär, wo sie zum Schutz von Kleidung und Technik eingesetzt wird. Denn wenn bei den Streitkräften Wasser zum Angriff auf High-Tech-Innereien übergeht, ist der Schaden ungleich größer als bei einem abgesoffenen iPhone. Dieser Feind hat sogar einen eigenen Namen: Millionen-Dollar-Regentropfen.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.