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Stiftung Warentest - Farbdrucker im Test: Auf die Folgekosten kommt es an

Farblaserdrucker sind günstig wie nie. Einige schon für 200 Euro zu haben. Gute Tintenstrahldrucker gibt es ab 90 Euro.

Wer sich einen Drucker kaufen möchte, steht vor der Wahl: Laser- oder Tintenstrahldrucker? Beide haben ihre Stärken. Laserdrucker sind in der Anschaffung etwas teurer, drucken aber sehr präzise, was bei Bewerbungsanschreiben und anderen wichtigen Dokumenten einen guten Eindruck macht. Bei Fotos jedoch ist das Druckergebnis weniger schön. Deshalb rät die Zeitschrift test allen, die hauptsächlich Fotos in einer guten Qualität ausdrucken möchten, zu einem Tintenstrahldrucker. Die kosten in der Anschaffung meist nicht viel. Den billigsten guten gibt es schon für 90 Euro. 10 Farblaserdrucker und 4 Tintenstrahldrucker hat die Stiftung Warentest untersucht. Insgesamt gab es 9 Geräte mit der Note "Gut".

Mit dem 465 Euro teuren Konica Minolta Magicolor 4750EN wurde in der Gruppe der Laserdrucker ein Auslaufmodell Testsieger. Wer den 26 Kilo schweren Drucker nicht mehr bekommt, findet einen nur graduell schlechteren, aber ebenfalls "guten" in den beiden Modellen Canon i-Sensys LBP7200dn und HP Color Laserjet Pro CP1525nw für etwa 315 bzw. 268 Euro. Letzterer kann über WLan ins Heimnetzwerk eingebunden werden. Beide verursachen etwas höhere Tonerkosten als der Testsieger.. Der Canon i-Sensys lieferte mit die besten Fotoausdrucke in der Laserklasse und insgesamt eine gute Druckqualität.

Rollenspielen und Partnerübungen

Bei den vier Tintenstrahlern schnitten drei Modelle gleich gut ab, davon war der Canon Pixma iP4850 für 90 Euro der mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis. Hier sind allerdings die Folgekosten für Tinte etwas höher als beim ebenfalls guten Epson Stylus Office B40W und beim HP Officejet Pro 8000. Dafür überzeugte der Canon Pixma durch seine Vielseitigkeit und in den Umwelteigenschaften. Stromverbrauch, Geräusch sowie Konstruktion und Verarbeitung wurden hier insgesamt mit der Note "Sehr gut" bewertet. Die meisten anderen Drucker schnitten in diesem Prüfpunkt "befriedigend" ab, nur 5 waren hier "gut".

Laserdrucker bestechen durch ihre Schärfe im Druck. Außerdem können sie, anders als Tintenstrahldrucker, nicht austrocknen, wenn sie einmal ein paar Wochen nicht benutzt werden. Die Funktionsweise unterscheidet sich grundlegend. Beim Laserdrucker wird eine Trommel durch einen Laserstrahl oder Leuchtdioden gezielt elektrisch geladen. Dadurch bleiben die feinen Tonerpartikel an den gewünschten Stellen haften. Dann werden sie auf das Papier übertragen und bei Temperaturen von fast 200 Grad dauerhaft auf die Papieroberfläche aufgeschmolzen. Tintenstrahldrucker spritzen flüssige Tinte durch feine Düsen auf das Papier. Bei stark faserigem Papier können die Tintentröpfchen an den Rändern verlaufen, was vor allem bei Textdrucken stört. Auf Fotopapier entsteht dadurch aber ein lebendigerer und eher räumlich wirkender Bildeindruck, schreibt die Juni-Ausgabe von test. Zudem können Tintenstrahldrucker Fotos randlos ausdrucken, was Laserdrucker aus technischen Gründen nicht können.

Die Folgekosten können sich schnell summieren. Zu den Tintenkosten von beispielsweise 90 Cent für einen A4-Fotoausdruck beim Canon Pixma iP4850 oder satte 1,60 Euro beim HP Deskjet 3000 kommen noch die Kosten für Spezialpapier dazu. Diese können für ein A4-Blatt je nach Qualität ein Euro und mehr betragen. So kann aus einem billigen Drucker ein im Betrieb teures

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