HOME

Hoher Tintenverbrauch ohne ein Blatt zu drucken: Stiftung Warentest entdeckt Riesen-Abzocke bei Druckerpatronen

Dass Druckerpatronen ein Vermögen kosten, ist nicht neu. Stiftung Warentest entdeckte nun eine dreiste Masche: Einige Drucker schlucken Tinte für viele Euro - ohne dass ein Blatt gedruckt wird.

Drucker können ganz schön teuer sein - selbst wenn man nicht einmal druckt.

Drucker können ganz schön teuer sein - selbst wenn man nicht einmal druckt.

Jeder kennt das: Wird der Tintenstrahldrucker nach ein paar Wochen Pause wieder eingeschaltet, rumpelt der Drucker erstmal los. Doch was passiert da im Inneren eigentlich? Eine mögliche Erklärung: Beim Einschalten wird der Druckkopf gespült. Doch das kann je nach Modell ziemlich ins Geld gehen, wie die Experten von Stiftung Warentest in der aktuellen Ausgabe des Verbrauchermagazins berichten.

Das Spülen des Druckkopfs soll verhindern, dass die feinen Düsen eintrocknen. Doch wie viel kostet die Tinte eigentlich, die beim Spülen verbraucht wird? Um das herauszufinden, wagte die Stiftung Warentest einen interessanten Versuch: 15 Drucker wurden nach der ersten Inbetriebnahme mit frischen Patronen bestückt und anschließend sechs Wochen stehen gelassen. Gedruckt wurde nichts, einmal pro Woche wurde das Gerät lediglich ein- und wieder ausgeschaltet.

Zehn Euro fürs Nichtstun

Als die Experten anschließend die Druckerpatronen untersuchten, staunten sie nicht schlecht: Einige Modelle verbrauchten in sechs Wochen Tinte im Wert von mehreren Euro. Ohne dass auch nur eine einzige Seite gedruckt wurde, wohlgemerkt.

Am genügsamsten war der Canon Pixma MG6650, der gerade einmal Tinte für 20 Cent verbrauchte. Deutlich teurer wird es dagegen bei Canons Maxify-Serie. Die Modelle iB4050 und MB5350 schlucken Tinte für acht Euro, der MB2350 im selben Zeitraum sogar für zehn(!) Euro. Knapp die Hälfte der Kosten ging dabei für das Spülen drauf, die andere Hälfte wurde beim Einsetzen der Patronen verbraucht.

Für Gelegenheitsdrucker sind solche gierigen Drucker daher nicht zu empfehlen. Sparsamer ist ein Laserdrucker, der bei Inaktivität nicht eintrocknet.

Den vollständigen Test inklusive Drucker-Empfehlungen finden Sie gegen Gebühr auf test.de www.test.de/Drucker-im-Test.

cf

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.