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Veränderte Mediennutzung: Samsung stellt ersten Hochkant-Fernseher vor

Tech-Riese Samsung hat einen neuen Fernseher vorgestellt, der vor allem junge Menschen ansprechen soll. Wie? Das Gerät lässt sich manuell um 90 Grad drehen drehen, damit vor allem hochkant gefilmte Smartphone-Videos auf voller Fläche geguckt werden können.

Samsung - The Sero - Hochkantfernseher - Smartphonevideos

Mit seinem Hochkantfernseher will Samsung vor allem Millennials für sich gewinnen

In Zeiten, wo Fernsehgeräte gefühlt immer breiter, höher und generell größer werden, mutet Samsungs jüngst vorgestellte Produktneuheit "The Sero" etwas kurios an. An sich handelt es sich bei dem Gerät um einen klassischen 43-Zoll-Fernseher, der sich jedoch - und hier wähnt der südkoreanische Hersteller offensichtlich eine Marktlücke - um 90 Grad ins Hochkantformat drehen lässt. Warum? Samsung will mit seinem neuen Produkt eigenen Angaben zufolge auf die veränderte Mediennutzung junger Menschen reagieren, die mit ihren Smartphones verstärkt vertikale Videos drehen, um sie dann als Story-Format in den sozialen Netzwerken zu posten.

Demnach ermöglicht ein eingebautes Gelenk, dass sich der Fernseher bei Bedarf manuell vertikal aufstellen lässt. Laut Samsung soll die Funktion die Generation der Millennials dazu animieren, eigene Bilder und Videos häufiger auf den Fernseher zu übertragen und dort über die gesamte Bildschirmfläche betrachten zu können. Demnach versteht das Unternehmen "The Sero" auch als digitalen Bilderrahmen, da auch Sprachassistent Bixby an Bord ist, eigne sich das Gerät zum Abspielen von Musik, heißt es.

Samsung verkauft "The Sero" ab Mai - vorerst nur in Südkorea

Zu weiteren technischen Details hält sich Samsung bislang noch bedeckt. Ebenso ist unklar, ob der Hochkant-Fernseher irgendwann auch in Deutschland erhältlich sein wird. Vorerst wird "The Sero" nur in Südkorea in den Handel kommen. Ab Ende Mai diesen Jahres können Kunden das Gerät dort für 1,9 Millionen Won - umgerechnet etwa 1500 Euro - kaufen.

Ob Samsung mit seiner Innovation einen Erfolg landen kann, bleibt abzuwarten. Erst kürzlich musste der südkoreanische Tech-Riese den Verkaufsstart seines großangekündigten Falt-Smartphone Galaxy Fold auf unbestimmte Zeit verschieben. Grund dafür waren Berichte mehrerer Journalisten, bei deren Testgeräte das Display bereits nach kurzer Nutzung Schäden aufwiesen.

Quellen: Samsung / "Horizont" / "Golem.de"

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