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Forscher Karlheinz Brandenburg: MP3-Erfinder sucht den perfekten Klang

Digitalisierte Musik ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken - und untrennbar mit ihm verbunden: Karlheinz Brandenburg ist der Erfinder des MP3-Formats. Inzwischen arbeitet der Wissenschaftler an neuen Klangsystemen für Kinos, um die dritte Dimension ins Ohr zu bringen.

Er hat Musik computertauglich gemacht. Vor allem junge Menschen sammeln tausende Songs auf ihren Rechnern - in dem Format mp3. Mit dieser Entwicklung hat der aus Erlangen stammende Wissenschaftler Karlheinz Brandenburg Technikgeschichte geschrieben. Und er arbeitet weiter daran, Töne in mathematische Signale zu übersetzen und damit eine perfekte Klangillusion zu schaffen.

Als Leiter des Fraunhofer-Instituts für Digitale Medientechnologie im thüringischen Ilmenau steht ihm dafür ein Stab von etwa 50 Wissenschaftlern sowie mehr als 50 Studenten, Diplomanden und Doktoranden zur Verfügung. Eines seiner Projekte ist das Raumklangsystem "Iosono", das bereits in Hollywood getestet wird. Außerdem will sein Institut mit einer Außenstelle im niedersächsischen Oldenburg nun auch in die Hörgeräte-Technik einsteigen.

Glück gehabt

Dem renommierten Wissenschaftler ist der Erfolg kaum anzumerken. Das angegraute Haar zurückgekämmt, der Bart verstrubbelt, wirkt er zurückhaltend, fast schüchtern. Auf seine Erfolge angesprochen, reagiert der studierte Mathematiker und Elektrotechniker abweisend. Immer wieder betont der 54-Jährige, dass er das Glück hatte, zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen zu sein. "Ich weiß, mit wem ich zusammengearbeitet habe."

Gemeint ist damit das Team am Fraunhofer-Institut in Erlangen, das wider alle wissenschaftlichen Theorien an einer digitalen Umsetzung von Tönen bastelte und ein Format entwickelte, das sich weltweit durchsetzte. Der entscheidende Trick bei mp3 ist, dass die Musik für die Übertragung auf zehn Prozent ihrer Daten eingedampft wird. Das reicht, um daraus später das fast volle Klangerlebnis zu gewinnen.

Dieser Erfolg hat Brandenburg finanziell unabhängig gemacht und ihm noch dazu seinen Traumjob beschert: selbstständiger Institutsleiter mit einem Budget von jährlich etwa acht Millionen Euro und jeder Menge hochmotivierter Mitarbeiter. "Wir haben glücklicherweise keine Nachwuchssorgen," freut er sich. "Ich denke schon, dass hierbei auch mein Name ein wenig hilft."

Das technische Tüfteln liegt dem gebürtigen Erlanger im Blut. Schon als Jugendlicher hat er Radios und Verstärker gebastelt. Als Wissenschaftler kommt er auf rund 100 Patente. Er selbst hat sie nie zusammengerechnet. Inzwischen hat er sich aus der Praxis weitgehend zurückgezogen, lässt andere forschen. "Ich liefere jetzt die Anstöße, bin Koordinator, die Spinne im Informationsnetz."

Illusion fürs Ohr

In schalldichten Räumen arbeitet Brandenburg gemeinsam mit seinem Team unter anderem daran, "Iosono" weiterzuentwickeln. Die Illusion, die dieses Lautsprechersystem im Ohr erzeugt, ist vergleichbar mit dem dreidimensionalen Kino auf der Netzhaut. Jeder Schritt, jeder Wassertropfen, jedes Hüsteln auf der Leinwand findet seinen Ort im Raum. Die Entwicklung wird inzwischen von einer eigenen Firma vermarktet, in die Brandenburg auch eigenes Geld gesteckt hat.

Ein Vorzeigekino in Hollywood ist bereits mit diesem neuen Soundsystem ausgestattet, in der Bavaria Filmstadt in München kommen die Besucher in den besonderen Hörgenuss und auch auf der Weltausstellung in Sevilla war ein System vertreten. In den USA stehen der Lautsprecheranlagen im Disney-Freizeitpark in Orlando und im Museum of Tolerance in Los Angeles. Noch läuft der Verkauf schleppend.

Schlaflose Nächte bereitet ihm das nicht. Er hat schon längst neue Ideen wie die "intelligente Stereoanlage". Sie sollte nicht nur besten Raumklang bieten, sondern sich selbst die Musik suchen - natürlich im Sinne des Besitzers. "Viele Menschen haben heute bereits so viel Musik gespeichert, dass sie gar nicht mehr wissen, was sie alles haben", sagt Brandenburg. "Wir arbeiten an Programmen, die das kategorisieren können." Für sich selbst würde er ein breites Spektrum einstellen: Klassik und Pop, Jazz, Folk und Oldies.

Ingo Senft-Werner/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(