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Forschung: 3D-Display aus Schülerhand

Eine Schülergruppe aus Stade bei Hamburg ist bei der Entwicklung eines 3D-Monitors schon sehr weit fortgeschritten.

Unsichtbare Laserstrahlen und ein Kristall aus Kalziumfluorid lassen sich zu einem 3D-Display kombinieren. Unter dem Namen «Solid Felix» arbeitet eine engagierte Schülergruppe aus Stade bei Hamburg an dem Prototyp. Ziel des Projekts ist es, eine dreidimensionale Anzeige für bewegte 3D-Formen zu konstruieren. Besonderes Interesse daran hätten zum Beispiel Fluglotsen. In der Vision könnten die Flugzeuge im Luftraum über dem Flugplatz in einem großen, durchsichtigen Würfel dargestellt werden. Dieses Display könnte Bewegungsrichtung, Abstand, Höhe und Geschwindigkeit der Maschinen viel genauer und auf einen Blick zeigen als das derzeit auf den zweidimensionalen Schirmen im Tower möglich ist.

Kalziumfluorid und Erbium-Atome

Das System besteht im Kern aus einem durchsichtigen Kalziumfluorid-Kristall. Darin eingelagert sind Erbium-Atome. Sie lassen sich mit infraroten Laserstrahlen so anregen, dass sie Licht aussenden. Der Trick besteht darin, nur die jeweils gewünschten Stellen innerhalb des Kristalls zum Leuchten zu bringen, um aus der Kombination vieler solcher Leuchtpunkte im Raum die gewünschte Form zusammenzusetzen.

Anregende Laserstrahlen

Dafür verwendet die Stader Forschergruppe zwei für den Menschen unsichtbare Laserstrahlen, die sie von zwei verschiedenen Seiten aus in den Kristall strahlen. Nur am Kreuzungspunkt wird so viel Energie konzentriert, dass die in den Kristall eingebetteten Erbium-Atome zur Aussendung von Licht angeregt werden. Eine von einem Computer angesteuerte Spiegelmechanik sorgt dafür, dass sich die Strahlen an jeder beliebigen Stelle des Kristalls kreuzen können und damit jeder Raumpunkt des Kristalls angeregt werden kann. Geschieht dies in schneller Folge, setzt sich aus den nacheinander angesteuerten Raumpunkten durch die Trägheit des Auges die gewünschte Form zusammen - ähnlich wie beim schnellen Wechsel der Bilder in Kino oder Fernsehen.

Zu Gast bei der Forscherelite

Die ursprünglich aus dem Wettbewerb «Jugend forscht» hervorgegangene Gruppe um den Diplom-Physiker Knut Langhans hat dieses und andere 3D-Projekte bereits auf zahlreichen Kongressen präsentiert. Jetzt sind die Freizeitforscher vom 20. bis zum 24. Januar 2003 zum «15th Annual Symposium on Electronic Imaging, Science and Technology» in Santa Clara im US-Staat Kalifornien eingeladen. Für gewöhnlich sind dort nur Universitäten und Laboratorien der Industrie zugelassen.

Reisekasse ist leer

Die fachliche Hürde ist also genommen, allerdings fehlt das Geld für die Reise, berichtet Langhans. «Diese einmalige Gelegenheit, die neuen Forschungsergebnisse vor Wissenschaftlern aus aller Welt vorstellen zu dürfen, stellt für die Jugendlichen eine große Herausforderung dar.» Wegen des Geldmangels sei eine Felix-Präsentation erstmals sehr stark gefährdet. Außer der wissenschaftlichen Vorbereitung stehe daher die Suche nach einem Sponsor für die Reise und Unterbringung zweier Jugendlicher aus der Gruppe im Vordergrund, sagt Langhans.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.