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Riesen-Ertrag ohne Sonnenlicht: In diesem Bio-Bunker baut Panasonic das Gemüse der Zukunft an

Die Ackerfläche ist weltweit begrenzt. Die Bevölkerung wächst aber unaufhörlich. In Singapur baut Panasonic Gemüse in einer Farmfabrik an. Die Pflanzen bekommen nicht einmal Sonnenlicht, der Ertrag ist dennoch enorm.

Die Stromrechnung macht Panasonic trotz der LED-Technik noch Sorgen.

Die Stromrechnung macht Panasonic trotz der LED-Technik noch Sorgen.

Ähren, die sich in Sonne und Wind wiegen. Kohl, auf dem sich Schnecken bewegen. Das könnten Bilder aus der Vergangenheit sein. In Singapur erprobt Panasonic den Bauernhof der Zukunft und der findet in einer Art High-Tech-Bunker an. 2014 startete Panasonic diese Farm in einem Lagerhaus in Singapur. Die Halle war lediglich 250 Quadratmeter groß und als Versuchsobjekt gedacht. Im ersten Jahr wurden 3,6 Tonnen Gemüse produziert – das ist nicht schlecht für eine Grundfläche, die kaum für ein Reihenhaus ausreicht. Inzwischen sind es über 80 Tonnen auf der vierfachen Fläche, berichtet das Portal Business Insider. Verkauft werden die Produkte regional an Geschäfte und Restaurants. Als Vergleichsgröße: In der Nachkriegszeit ging man davon aus, eine Familie würde 6000 Quadratmeter Ackerland benötigen, um sich selbst zu versorgen. 

Riesen-Ertrag ohne Sonnenlicht: Die Gemüse-Fabrik von Panasonic
Die Vision von Pansonic lautet, mitten in der Stadt in großen Mengen Gemüse  anzubauen.

Die Vision von Pansonic lautet, mitten in der Stadt in großen Mengen Gemüse  anzubauen.

Der Output ist möglich, weil Panasonic sich auf schnellwachsende Gemüse wie Salate und Rettiche konzentriert. Immerhin werden 70 verschiedene Gemüsesorten angebaut – die Artenvielfalt ist allerdings auch dem Fakt geschuldet, dass das Gemüse-Labor Erfahrungen im Anbau unter industriellen Bedingungen sammeln soll.

Produktion auch im Kellergeschoss denkbar

Die gesamten Bedingungen in der Anlage von Luftfeuchtigkeit bis zu Nährstoffen werden vom Computer gesteuert. Überraschend ist, dass Panasonic natürlichen Boden und keine Steinwolle verwendet. Gemüseanbau unter Laborbedingungen ist keine neue Erfindung. So etwas gibt es auch in Deutschland oder Holland. Innovativ ist der Versuch, möglichst viel Gemüse auf möglichst kleiner Fläche herzustellen. Damit das möglich wird, verzichtet Panasonic auf Tageslicht. Die Beete werden von LEDs beleuchtet. Der Stromverbrauch ist daher auch der Hauptkostenfaktor.

Die Anlage ist kein Anzeichen, dass die Firma Panasonic eine Art von Großbauer werden will. Sie ist ein Erprobungsversuch für den Maschinenbauzweig des Konzerns. Weltweit sind die natürlichen Anbauflächen begrenzt, für diese Knappheit könnten derartige Anlagen eine Lösung sein, meint Panasonic. Da sie kein Tageslicht benötigen und weitgehend automatisch betrieben werden, kann man diese Fabriken im Untergrund der Städte errichten.

Kra
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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