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Magnetischer Speicherbaustein: Nie wieder Booten

Die Bill-Gates-Gedenkminute beim Start eines Rechners ist sicherlich einer der größten Nervfaktoren des PC-Alltags. Doch damit ist dank einer innovativen Speicherentwicklung bald Schluss.

Der amerikanische Chip-Hersteller Freescale hat die kommerzielle Verfügbarkeit magnetischer Ram-Bausteine bekannt gegeben und damit möglicherweise einen neuen Abschnitt in der Speicherung digitaler Daten eingeleitet.

Innovation: Magnetische Ram-Bausteine

Im Freescale-Werk in Arizona habe die Produktion von Mram-Chips mit einer Kapazität von vier Megabit begonnen, teilte das Unternehmen mit, das aus dem Motorola-Konzern hervorgegangen ist. Mram-Chips (Magnetic Random Access Memory) können wie herkömmliche Ram-Bausteine für den Arbeitsspeicher des Computers eingesetzt werden. Da ihr Inhalt aber nicht verloren geht, könnte damit einmal ein PC entwickelt werden, der nach dem Einschalten sofort zur Nutzung bereit ist und nicht erst das Betriebssystem laden muss. Außerdem könnten die schnellen und besonders haltbaren Mram-Chips den in mobilen Geräten verwendeten Flash-Speicher ablösen.

Alte Chips vergessen Daten

Bisherige Ram-Chips speichern Daten in Form von elektrischer Ladung. Beim Ausschalten des Rechners werden somit die Daten gelöscht. Bei Mram-Chips werden die Daten ähnlich wie auf der Festplatte als Magnetisierungsrichtung in magnetischen Zellen festgehalten. Diese Informationen bleiben auch dann erhalten, wenn die Spannungsversorgung abgeschaltet ist.

Die 48-Milliarden-Dollar-Branche der Speicherchip-Industrie bemüht sich schon seit Jahren um die Produktion von Mram-Bausteinen. Unter ihnen sind führende Unternehmen wie IBM. Bislang scheiterten aber alle Versuche, die Mram-Chips zur Serienreife zu bringen. "Dies ist die wichtigste Speicher-Innovation in diesem Jahrzehnt", sagte daher Will Strauss von der Marktforschungsfirma Forward Concepts zur Ankündigung von Freescale. Der Leiter des Mram-Programms von Freescale in Austin, Saied Tehrani, erklärte, dass sein Unternehmen schon nahezu zehn Jahre an dieser Technik arbeite. Es gebe bereits Kunden für die neuen Mram-Bausteine.

Erste Einsatzfelder

Als erste Anwendungsgebiete nannte er das Verkehrswesen, wo die Beständigkeit mobiler Datenträger von elementarer Bedeutung sei. So könnten die neuen Chips etwa in der Blackbox von Flugzeugen verwendet werden. Freescale will die Chips nicht selbst im Massengeschäft absetzen, sondern Lizenzen an andere Unternehmen vergeben.

AP / AP
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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.