Musiktechnik Sing für mich, Computer!


Eine Software, die nach Wunsch singt, ein Klavier mit Internetanschluss und eine faltbare Gitarre sind nur einige der technischen Neuheiten auf der Frankfurter Musikmesse.

Ein singender Computer, ein Piano mit Internet-Zugang und ein mehrstimmiges Klavier, das ein ganzes Kammerorchester ersetzt, gehören zu den Neuheiten auf der 25. Musikmesse, die am Mittwoch in Frankfurt beginnt. Bis zum 3. April präsentieren 1470 Unternehmen aus 50 Ländern ihre Produkte.

Die Stimmen werden mitgeliefert

"Vocaloid" heißt das in Japan entwickelte Programm, das den Computer zum Singen bringt: Der Nutzer gibt den Musikwunsch und einen Text manuell ein, der Computer fügt das Ganze zu einem gesungenen Lied zusammen - die Stimmen sind im Programm enthalten. "Es sind richtige menschliche Stimmen", sagt der Vertriebsleiter von Yamaha Europa, Ralf Jeromin. Ausdrucksstärke, Grad der Heiserkeit oder Tiefe der Stimme lassen sich einstellen.

Allein im Quartett

Mit einem neuen akustischen Klavier können Pianisten allein im Quartett spielen. Das Piano ist mit zusätzlicher Elektronik ausgestattet, mit der Stimmen zugeschaltet werden können, etwa der Klang von Flöten oder Saxofonen. Zu den Neuheiten gehört zudem ein digitales Klavier mit Internet-Zugang - damit lassen sich zum Beispiel Noten auf einen eingebauten Bildschirm holen.

Ein automatischer Notenumblätterer, eine faltbare E-Gitarre und ausziehbare Trommeln stehen ebenfalls auf der Liste der Neuheiten. Die Trommeln zum Beispiel sind aus flexiblem, stufenlos ausziehbarem Material angefertigt. Wegen der veränderbaren Größe haben die Trommeln ein besonders großes Spektrum an Klängen.

DPA DPA

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