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Raumfahrttechnik: "SpaceShipOne" erweckt den Traum vom Urlaub im Weltall

Der Traum vom Raumflug für jedermann erscheint mit den Erfolgen des "SpaceShipOne" realistischer - ein bisschen. Obwohl so ein Trip grotesk teuer sein wird, wird zügig geplant. Und wenn man die Gäste mit dem Fahrstuhl ins All bringen muss.

Den viertägigen Kurztrip in die kalifornische Mojave-Wüste samt Abstecher in das Weltall haben 100 Optimisten schon vorsorglich gebucht. Fünf Minuten lang könnten sie in der Schwerelosigkeit den atemberaubenden Blick aus der Schwärze des Alls auf den blauen Horizont der Erde genießen, verspricht das erste Weltraumtourismus-Unternehmen Space Adventures aus Arlington (US-Bundesstaat Virginia). Zwei kleine Schönheitsfehler gibt es für den Normalbürger: Die Buchung kostet 102.000 Dollar (82.000 Euro), und der Termin liegt irgendwann in der Zukunft.

Viele Hoffnungen der orbitalen Glücksritter ruhen jetzt auf dem "SpaceShipOne". Am Montag will das kalifornische Raketenflugzeug zum zweiten Mal innerhalb einer Woche 100 Kilometer bis an den Rand des Alls fliegen und den mit 10 Millionen Dollar dotierten "Ansari X-Prize" gewinnen. Danach beginnt die kommerzielle Nutzung. Der britische Milliardär und Fluglinienmogul Richard Branson will an Bord eines modifizierten "SpaceShipOne" ab 2007 jeweils fünf Touristen zwei Stunden lang ins All befördern.

Visionen allüberall

Die Reise in den Orbit hat Generationen von Science-Fiction-Autoren beflügelt. Seit der US-Astronaut Neil Armstrong 1969 als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond setzte und der amerikanische Geschäftsmann Dennis Tito im April 2001 als erster Weltraumtourist auf Reise ging, schießen die Visionen von Weltraumhotels und Weltraumfahrstühlen wieder ins Unermessliche.

Vor vier Jahren, als "SpaceShipOne" noch als fixe Idee existierte, veröffentlichte der US-Ingenieur Nathan Wilson seine Berechnungen für ein Weltraumhotel rund 1250 Kilometer über der Erde. Seine Idee: Leere Treibstofftanks vom "Space Shuttle" sollten wie Module zu einem Hotel zusammengesetzt werden. In jedem Modul gibt es Schlafnischen für 50 bis 60 Erdengäste. Bis zu 220.000 Himmelsurlauber will Wilson pro Jahr beherbergen. Sein Kostenvoranschlag für vier Tage Aufenthalt im All: 94.000 Dollar. Die Anreise ist über einen Weltraumfahrstuhl geplant.

Mit dem Fahrstuhl ins All

Für Fahrstühle in den Himmel ist Bradley Edwards aus Fairmont im US-Bundesstaat Westvirginia Spezialist. An einem Band aus so genannten Kohlenstoffnanoröhrchen - diese sind rund 10.000 Mal kleiner als ein menschliches Haar und 100 Mal zugfester als Stahl - will Bradley einen Fahrstuhl bis in eine Höhe von 100.000 Kilometer schicken. Raumschiffe könnten dann wesentlich billiger im All montiert werden und von dort aus auch auf ihre Mission gehen. Satelliten könnten vor Ort repariert und Sonnenenergie zur Erde übertragen werden, schwärmt Bradley. Auch außerirdische Siedlungen hält er für denkbar.

Den ersten der beiden Preisflüge von "SpaceShipOne" am vergangenen Mittwoch in Mojave verfolgte auch Sean O'Keefe, Direktor der staatlichen US-Weltraumbehörde NASA. "Man muss Zeit und Mühe investieren, um den technologischen Durchbruch zu erreichen", sagte er dem Internet-Portal space.com. O’Keefe sprach vom "Beginn eines neuen Kapitels im Raumflug".

"Wildes Rennen erwartet"

Der Direktor des Flughafens Mojave, Stuart Witt, sagt für die kommenden 20 Jahre ein "wildes Rennen" in der entstehenden privaten Raumfahrtindustrie voraus. Witt hat bei der US-Luftfahrtbehörde FAA schon einen Antrag gestellt, damit die verschlafene, 3500 Einwohner zählende Wüstenstadt Mojave erster Weltraumbahnhof der USA wird.

Hans Dahne, DPA / DPA
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.