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Raumfahrttechnik: "SpaceShipOne" hat's geschafft

Auch im zweiten und entscheidenden Flug hat das private Raumschiff "SpaceShipOne" den Orbit erreicht und damit den "Ansari X-Prize" im Wert von 10 Millionen Dollar gewonnen.

Das private Raumschiff "SpaceShipOne" ist zum zweiten Mal in einer Woche ins All geflogen und hat dabei auch die geforderte Höhe von hundert Kilometern erreicht, die Voraussetzung für den Gewinn des mit zehn Millionen Dollar dotierten X-Preises ist. Der Vorsitzende der X-Preis-Gesellschaft, Peter Diamandis, erklärte "SpaceShipOne" zum Sieger des Wettbewerbs. Im Cockpit des von Microsoft-Mitbegründers Paul Allen mitfinanzierten Raumschiffs saß dieses Mal mit Brian Binnie ein neuer Pilot.

Der Ansari-X-Preis wurde 1996 von Peter Diamandis initiiert, um einen Anreiz für kommerzielle bemannte Raumflüge zu schaffen. Bedingung für den Preis ist, dass ein privat finanziertes und entwickeltes dreisitziges Raumschiff zwei Mal binnen zwei Wochen ins All fliegt. Den ersten Flug dazu absolvierte "SpaceShipOne" am Mittwoch vergangener Woche, auch wenn es dabei Probleme gab.

Am Montag wurde das Fluggerät zunächst wieder unter dem Bauch eines speziellen Transportflugzeugs vom Flughafen Mojave im Südosten Kaliforniens in die Höhe transportiert. Dann wurde es ausgeklinkt und der Pilot startet das Raketentriebwerk. Nach Erreichen der Grenze zum All in 100 Kilometern Höhe gleitet das Fluggerät dann wieder zur Erde zurück.

Vier Piloten waren bereit

Den ersten Flug für den X-Preis hatte noch der Pilot - und inzwischen auch Astronaut - Michael Melville absolviert. Er steuerte "SpaceShipOne" auch am 21. Juni ins All, womit erstmals ein privates Raumschiff den Weltraum erreichte. Insgesamt wurden für das von Luft- und Raumfahrtpionier Burt Rutan entwickelte "SpaceShipOne" vier Piloten ausgebildet.

Das kalifornische Mojave Aerospace Ventures Team legte den zweiten Rekordflug absichtlich auf den 47. Jahrestag des Starts des ersten Sputnik-Satelliten ins All. Wie am Mittwoch vergangener Woche verfolgten kurz nach Sonnenaufgang (Ortszeit) wieder mehrere tausend Schaulustige vor der gewalten Naturkulisse in der Mojave-Wüste den zweiten Rekordversuch.

Probleme beim letzten Mal

Beim letzten Mal gab es unverhoffte Schwierigkeiten. "SpaceShipOne" drehte sich nach dem Start mehrfach um seine eigene Achse und schoss in der Bahn eines Korkenziehers zum Himmel. Rutan veröffentlichte dazu am Wochenende im Internet eine Erklärung, um "falschen Gerüchten" zu begegnen. Die Drehungen hätten das Raumschiff keinen größeren Belastungen ausgesetzt. Sie seien so schwierig zu kontrollieren gewesen, weil die aerodynamische Steuerung in so großer Höhe nicht mehr funktioniere. Deshalb sei ein eigens entwickeltes System mit Druckluftdüsen eingesetzt worden, erklärte Rutan. Der Vorfall sei zwar nicht geplant gewesen, habe andererseits aber wichtige Hinweise zur Funktionsweise des Systems geliefert.

Der X-Preis als Ansporn für den Weltraumtourismus ist inzwischen eigentlich auch schon weitgehend symbolisch geworden. Denn der britische Milliardär, Abenteurer und Eigentümer des Virgin-Konzerns, Richard Branson, hat schon bekannt gegeben, dass er in Zusammenarbeit mit Rutan von 2007 an Flüge ins All anbieten will. Auf der Basis von "SpaceShipOne" soll im kommenden Jahr mit dem Bau eines ersten Raumschiffs, der "VSS Enterprise", für die neue Firma Virgin Galactic begonnen werden. Geplant ist, binnen fünf Jahren rund 3.000 Menschen ins All zu bringen. Die Preise sollen bei 115.000 Pfund (169.000 Euro) anfangen, drei Tage Training inklusive.

Mehr als ein Dutzend Teams arbeitet zurzeit weltweit an privat finanzierten Raketen, die ins All vorstoßen sollen. Auch ihr Ziel heißt Weltraumtourismus.

John Antczak, AP, mit Material von DPA / AP
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.