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Großbritannien 13-jährige Britin bekommt Metalldetektor und findet Axt und weitere Artefakte aus der Bronzezeit

Eine 13-jährige Hobby-Schatzsucherin aus Suffolk in Großbritannien machte einen spektakulären Fund mit Hilfe ihres Metalldetektors: Sie fand eine Axt und weitere Artefakte aus der Bronzezeit.

Amelia Hardwick aus Mildenhall in der englischen Grafschaft Suffolk hatte sehr großes Glück: Die Achtklässlerin fand mit Hilfe ihres Metalldetektors schon bei ihrer dritten Suche direkt einen Axthort (Eine Fundstelle aus mehreren Gegenständen) aus der Bronzezeit. Eine Axt und weitere Artefakte, die sie dort mit ihrer Familie ausgrub, stammen aus dem Jahr 1300 vor Christus. Amelia, die mit ihren 13 Jahren deutlich jünger als die meisten Schatzsucher ist, stieß durch ihren Vater auf das Hobby und beweist offensichtlich ein sehr glückliches Händchen.

Auf einem Feld in Royston fanden sie den Schatz

An einem Sonntag im September waren Amelia, ihr Vater und ihr Großvater auf einem Feld in Royston mehrere Stunden unterwegs, um Schätze mit dem Metalldetektor zu suchen. Dort fand das Trio aber keinen einzigen Gegenstand. Nach einer kurzen Mittagspause mit Sandwiches suchten sie an einer anderen Stelle weiter, in der Hoffnung, dort erfolgreicher zu sein.

Und tatsächlich, nach circa 20 Minuten passierte das, was die Schatzsucher gewollt hatten: Das Alarmgeräusch von Amelias Metalldetektor machte einen schrillen Piepton. Es ist das Signal, das auf einen möglichen Fund eines Schatzes hinweist und wohl das schönste Geräusch für einen Schatzsucher. Ihr Vater, der das Signal ebenfalls gehört hatte, eilte sofort herbei und fing an, an der Stelle zu graben, wo das Gerät kurz zuvor angeschlagen hatte. Wenige Minuten später buddelten sie eine Axt aus – und die Freude aller Beteiligten war so groß, dass sie sogar ein kurzes Tänzchen auf dem Feld machten.

Die Hobbyschatzsucher fanden insgesamt 65 Gegenstände

Als das Trio weiter an der Stelle suchte, fanden sie einen kompletten Hort von Artefakten aus der Bronzezeit. Darunter verschiedene Teile von Äxten und Klingenfragmente aus Bronze. Insgesamt fanden Amelia, ihr Großvater und ihr Vater 65 Gegenstände an der Position. Archäologen gruben später, zwei Meter von der Fundstelle entfernt, weitere Gegenstände aus. Insgesamt wurden auf dem Feld 200 Gegenstände ausgegraben. Später erschien ein Artikel über Amelias Fund in "The Searcher Magazine", einer Zeitschrift für Metalldektoren-Schatzsucher.

Quelle:New York Times

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