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Einen halben Meter tief im Boden Schottland: Mann findet Schatz mit Metalldetektor

Mann findet Schatz mit Metalldetektor
Etwa einen halben Meter unter der Erde hat ein Mann einen "national bedeutsamen" Schatz entdeckt (Symbolbild)
© Sebastian Willnow / Picture Alliance
Ein Schatzsucher hat in Schottland mit Hilfe eines Metall-Detektors Gegenstände aus der Bronzezeit entdeckt. Die Funde sind etwa 3000 Jahre alt. 

Ein Mann hat in Schottland nahe der Kleinstadt Peebles. eine etwa 3000 Jahre alte Entdeckung gemacht. Mithilfe eines Metalldetektors fand er rund einen halben Meter unter der Erde ein Schwert und Pferdegeschirr. Experten stuften den Fund als "national bedeutsam" ein. 

"Von Anfang an habe ich gedacht, das könnte etwas Spektakuläres sein", zitierte die britische Nachrichtenagentur PA am Montag den  44-jährigen Mariusz Stepien. Er hatte Ende Juni gemeinsam mit Freunden ein Feld untersucht und war auf den kostbaren Fund gestoßen, den Archäologen dann eingehend untersuchten. Sie entdeckten auch Schnallen, Ringe, Wagenräder und andere Gegenstände. 

Der Schatz wurde - in einem riesigen Block Erde - in ein Museum nach Edinburgh gebracht. "Das war eine großartige Gelegenheit für uns, nicht nur Bronze-Artefakte zu bergen, sondern auch organisches Material", sagte ein Experte des Museums. Der Entdecker habe die Bedeutung des Fundes schnell erkannt und sehr gut reagiert.

Kinder begeistern sich für Schatzsuche

Britischen Medien zufolge machten Schatzsucher in den vergangenen Monaten vermehrt Funde, weil viele in der Corona-Krise mehr Zeit hätten. Auch Kinder seien zunehmend von dem Hobby begeistert. 

Ein Zehnjähriger aus Nordirland, der einen Metall-Detektor zum Geburtstag bekam, entdeckte laut einem BBC-Bericht vom Sonntag gleich am ersten Tag ein Schwert nahe seines Elternhauses. Das Fundstück des Glückspilzes soll etwa 300 Jahre alt sein.

deb DPA

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