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Befragung: Studenten geben ihren Hochschulen bessere Noten

Die Uni Konstanz fand in einer Langzeitbefragung von mehr als 8.000 Studierenden heraus, dass deutsche Studenten mit ihren Hochschulen jetzt eher zufrieden sind als früher.

Die deutschen Studenten sind mit ihren Hochschulen jetzt eher zufrieden als früher. Das Bundesbildungsministerium veröffentlichte am 5. April die Ergebnisse einer Langzeitbefragung der Universität Konstanz bei über 8.000 Studenten an 22 Universitäten und Fachhochschulen. Im Jahr 2001 hatten sich demnach 32 Prozent der an westdeutschen Hochschulen befragten Studenten gut beraten und betreut gefühlt; 1993 waren es 22 Prozent gewesen. Von den an ostdeutschen Hochschulen Befragten hielten sich 44 Prozent für gut betreut.

Die Autoren der Studie merkten an, dass mittlerweile an 92 Prozent der Universitäten und Fachhochschulen in Ost und West feste Sprechstunden die Regel seien. Studierende mit regelmäßigem Kontakt zu den Lehrpersonen seien zufriedener und erbrächten im Durchschnitt bessere Leistungen, hieß es.

48 Prozent aller Befragten beurteilten nahezu alle Vorträge als leicht verständlich; 1998 waren 44 Prozent dieser Auffassung gewesen. Bessere Noten von den Studierenden gab es auch für die klare Definition der Lernziele, die Übersichtlichkeit der Vorträge und die konkreten Beispiele. Allerdings wären eine noch intensivere Betreuung und noch mehr Lehrveranstaltungen, am besten im kleineren Kreis, erwünscht, ferner ein größerer Bezug des Studiums zur Praxis und eine bessere Zusammenarbeit mit der Wirtschaft.

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