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Tag der Liebe: 10 Gründe, warum der Valentinstag doch toll ist

Anders als in den USA erfreut sich der Valentinstag in Deutschland nicht gerade großer Beliebtheit. Es wird gemeckert über Kommerz und Kitsch. Dabei hat auch der Valentinstag seine guten Seiten.

120 bis 130 Millionen Euro beträgt der Umsatz der Floristen am Valentinstag - doppelt so viel wie an anderen Tagen. Dabei wünschen sich die meisten Frauen weder Blumen, noch Schokolade, sondern mehr Hilfe im Haushalt.

120 bis 130 Millionen Euro beträgt der Umsatz der Floristen am Valentinstag - doppelt so viel wie an anderen Tagen. Dabei wünschen sich die meisten Frauen weder Blumen, noch Schokolade, sondern mehr Hilfe im Haushalt.

Zwei Drittel sind von dem ganzen Theater genervt, nur jedes zweite Paar feiert den 14. Februar überhaupt und 40 Prozent der Deutschen sind sogar erklärte Valentinstags-Hasser. Der Tag der Liebe hat in Deutschland nicht viele Fans. Und das, obwohl er jedes Jahr in Zeitungen, Blumenläden, Fernsehshows und Feinkostgeschäften um unsere Aufmerksamkeit bettelt. Der Valentinstag hat ein Imageproblem.

"Ich feiere diesen Mist ja nicht. Ist doch eh nur eine Erfindung der Blumenindustrie", ist ein oft gehörter Satz in der vergangenen Woche. Wie viele von denen, die laut über die Kommerzialisierung der Liebe meckern, am Abend mit ihrem Schatz in einem hübschen Restaurant sitzen oder sich auf dem Sofa eine der vielen romantischen Komödien ansehen, weiß man nicht. Restaurants und Hotels freuen sich zumindest jedes Jahr über die gestiegenen Einnahmen.

Doch auch wenn der Valentinstag einen schlechten Ruf hat, gibt es immer noch genügend Gründe, ihn zu feiern - ja sogar zu mögen.

Warum der Valentinstag toll ist

1. Weil wir zwar immer sagen, dass wir jeden Tag an unsere Liebsten denken und dafür keinen Feiertag brauchen - es aber zwischen Steuererklärung, Arztbesuch und Lieblingsserie doch oft nicht schaffen, einfach mal Blumen mitzubringen oder den Partner mit Kinokarten zu überraschen.

2. Weil jeder gerne hört, wie viel er einem anderen bedeutet. Oder was so besonders toll an ihm ist. Und das gilt nicht nur für einen möglichen Partner, sondern auch für Freunde, Eltern, Omas und Opas. Also ran an den Telefonhörer oder die (Herzchen-)Postkarte.

3. Weil es egal ist, warum wir lecker Essen gehen, mit dem anderen vor dem Kamin kuscheln oder kitschige Liebesbriefe verschicken - Hauptsache, wir tun es!

4. Weil man den Tag der Liebe auch allein feiern kann. Sie haben niemanden, der mit Ihnen zusammen im Kino kuscheln möchte? Kein Problem. Statt die Liebe zu einer anderen Person zu zelebrieren, kann der 14. Februar auch der perfekte Tag sein, um die Liebe zu sich selbst zu pflegen - und einen Tag lang nur das zu tun, was man möchte.

5. Weil der Valentinstag keine Erfindung der Blumenindustrie ist, sondern eine sehr romantische Geschichte hat: Der Heilige Valentin traute im 3. Jahrhundert nach Christus Liebespaare gegen das Verbot von Kaiser Claudius II. Er stellte seinen Glauben an die Liebe über sein eigenes Leben und wurde am 14. Februar hingerichtet.

6. Weil der Valentinstag der perfekte Anlass ist, um sich eine romantische Komödie nach der anderen anzusehen - das Fernsehprogramm fürs Wochenende der Liebe liefert genug Auswahl.

7. Weil es in diesem Jahr leichter als sonst ist, Romantik-Muffel in einen Liebesfilm zu lotsen. Schließlich läuft "50 Shades Of Grey" im Kino - klingt nach Softporno, ist aber die altbekannte Märchengeschichte, vom starken Mann, den eine noch viel stärkere Frau retten muss.

8. Weil es an jeder Ecke Valentinstags-Angebote gibt! Zwei Nächte für den Preis von einer, das Sparmenü für Verliebte, die Pralinenpackung in der XXL-Sondergröße …

9. Und noch besser: Weil ab dem 15. Februar der Schlussverkauf für all die herzförmigen Dinge startet, die noch nicht verkauft wurden. So günstig kommt man selten an Schokolade und essbare Unterwäsche.

10. Weil der Valentinstag in diesem Jahr auf das Karnevalswochenende fällt. Verlieben leicht gemacht - zumindest bis Aschermittwoch, wenn alles (vielleicht) wieder vorbei ist.

vim
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.