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Fernbeziehung: 10 Tipps für 48 Stunden Liebe

Immer wieder sonntags müssen sie Abschied nehmen: Vier Millionen Paare in Deutschland führen eine Fernbeziehung - mit allen Vor- und Nachteilen. Wir verraten, wie Sie Ihre Liebe auf Distanz pflegen.

Von Viktoria Meinholz

So traurig die Abschiede sind, so schön ist zum Beginn des Wochenendes das Wiedersehen

So traurig die Abschiede sind, so schön ist zum Beginn des Wochenendes das Wiedersehen

Acht Millionen Menschen in Deutschland führen eine Fernbeziehung. Diese entsteht meistens aus der Not heraus: Beruflich sind beide an ihre Stadt gebunden, einer geht zum Studieren fort oder man kann wegen familiärer Verpflichtungen nicht umziehen. Freiwillig leben nur die wenigsten Paare weit voneinander entfernt.

Doch eine Fernbeziehung hat auch Vorteile. "Man läuft nicht Gefahr, den Partner zu vernachlässigen, während man Überstunden machen muss oder seinen Hobbys nachgeht", erklärt Beziehungsexpertin Nina Deißler. "Die getrennte Zeit sollte man so einteilen, dass man nicht die ganze Zeit an den entfernten Partner denkt und sich in Sehnsucht verliert, sondern genau die Dinge macht, die man ohnehin gerne alleine machen möchte oder kann: Papierkram erledigen, zum Sport gehen und so weiter."

Eine Fernbeziehung bedeutet Arbeit - genau wie jede andere Partnerschaft auch. Wir verraten Ihnen, wie Sie eine glückliche Beziehung auf Distanz führen.

10 Fernbeziehungstipps

• Entscheiden Sie frühzeitig, wann Sie sich wiedersehen. Besonders bei großen Entfernungen und seltenen Treffen ist es wichtig, Termine festzulegen, auf die man sich freuen kann. Bereits Wochen vorher.

• Seien Sie zwischen den Wochenenden aktiv: Damit sind nicht nur die am besten täglichen Gespräche gemeint, sondern auch kleine Aufmerksamkeiten. Eine liebe Karte, ein in der Wohnung des anderen verstecktes Foto und zwischendrin ruhig mal der Fleurop-Mann mit dem Rosenstrauß.

• Die gemeinsame Zeit nicht überfrachten: Wenn man sich nur an zwei statt an sieben Tagen in der Woche sieht, passiert es schnell, dass man sich zu viel vornimmt. Das tolle neue Restaurant ausprobieren, mit gemeinsamen Freunden treffen, einen Ausflug an den Badesee machen und natürlich ganz viel leidenschaftlichen Sex haben. Aber selbst bei Fernziehungspaaren ist es wichtig, mal einen Abend auf dem Sofa rumzuhängen und Spaghetti-Bolo zu essen.

• Räumen Sie kleinere Streitigkeiten schnell aus. Sonst wird aus der einen dummen Antwort am Telefon bis zum Freitagabend schnell eine Grundsatzdiskussion.

• Schrauben Sie Ihre Erwartungen runter. Nicht jedes Wochenende kann zum romantischten, leidenschaftlichsten des Jahres werden. Und das ist gar nicht schlimm! Viele Paare fühlen sich - gerade nach längerer Trennung - erst einmal etwas fremd. Keine Bange, das vergeht.

• Rituale sind wichtig - gerade für Fernbeziehungspaare. Das kann das Abholen vom Bahnhof oder das Essen beim Lieblingsitaliener sein. So entsteht eine Art Alltagsleben.

• Eifersucht ist in einer Fernbeziehung tödlich. Reden Sie offen mit Ihrem Partner über Ihre Ängste und haben Sie Vertrauen. Zur Beruhigung: In Fernbeziehungen wird statistisch gesehen weniger fremdgegangen als in anderen Beziehungen.

• Genießen Sie die Zeit allein. Wenn man von Montag bis Donnerstag nur auf Freitag wartet, kann man nicht glücklich werden. Nutzen Sie die Zeit ohne Partner und tun Sie Dinge, die mit ihm zusammen nicht gehen. Und kümmern Sie sich um Ihre Freunde, die Sie am Wochenende vielleicht vernachlässigen.

• Ein Vorteil der Distanzbeziehung ist, dass meist mehr gesprochen wird als in anderen Partnerschaften. Das tägliche Telefonat erzeugt Nähe - selbst wenn man sich manchmal nicht mehr zu erzählen hat, als was man den Tag über gegessen hat.

• Reden Sie übers Geld - ein Thema, das viele Paare am liebsten ausblenden. Wenn der eine mehr reist als der andere, ist es vielleicht nur fair, sich die Kosten für Benzin oder Bahntickets zu teilen.

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(