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Bildungssystem: Die Hauptschule hat ausgedient

Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn hat angesichts des schlechten Abschneidens deutscher Schüler bei Pisa II angeregt, das dreigliedrige Schulsystem abzuschaffen. Die frühe Aufteilung in Haupt- und Realschule oder Gymnasium führe in eine Sackgasse.

Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn sieht einen Grund für das mittelmäßige Abschneiden Deutschlands bei der Pisa-Studie in der frühen Sortierung der Schüler. "Ich bin persönlich überzeugt, dass wir mittel- und langfristig das dreigliedrige Schulsystem überwinden müssen", sagte die Ministerin. Als "Armutszeugnis" bezeichnete sie die Tatsache, dass Kinder aus sozialen Brennpunkten deutlich schlechtere Bildungschancen haben.

"Das Ergebnis der Pisa-Studie darf uns nicht zufrieden stellen", sagte Bulmahn. Das von ihr ausgegebene Ziel, dass Deutschland 2010 wieder einen Platz in der Spitzengruppe erreichen müsse, sei noch gültig.

Ergebnisse von Pisa II seien "beschämend"

In keinem anderen Land sei die Streuung der Leistungen so groß wie in Deutschland. Es sei eines der bedrückendsten Ergebnisse der Studie, dass es keine Verbesserung der Leistungen bei Schülern in Hauptschulen gegeben habe. Die sehr viel schlechteren Chancen für Kinder aus unteren Einkommensschichten "sind für ein Land wie Deutschland beschämend".

Bulmahn sprach sich für ein Umdenken in der Bildungsdebatte aus. Dafür müsse auch mit Tabus aufgeräumt werden. "Wir müssen uns fragen, ob die frühe Auslese von zehnjährigen Kindern nach der vierten Klasse der richtige Weg ist", sagte sie. Die Kinder müssten länger in einer Gemeinschaft lernen. Das hätten auch die Ergebnisse der Studie bestätigt. Deutschland stehe noch am Anfang der Reformen im Bildungswesen. Dazu gehöre auch ein Ausbau der Ganztagsschulen.

Die Ministerin forderte die Länder auf, ihre Blockadehaltung im Bundesrat aufzugeben und einer Streichung der Eigenheimzulage zuzustimmen. Dann würden für die Städte und Gemeinden 3,4 Milliarden Euro pro Jahr zusätzlich für Bildung zur Verfügung stehen.

AP / AP

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.