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Alles Liebe zum Muttertag!: Mamas, ihr habt uns beeindruckt!

Es ist eine 103-Jährige, die ihre Tochter pflegt genauso wie die Löwenmutter, die in den Boxring steigt, um ihrem Sohn zu helfen: Für ihre Kinder tun Mütter alles. Wir sagen deshalb ganz laut: Danke!

Heute ist der Tag, an dem sich Kinder auf der ganzen Welt bei ihren Mamas bedanken. Wir wollen zehn Mütter vorstellen, an denen wir im vergangenen Jahr besonders viel Freude hatten. Die uns berührt und beeindruckt haben. Die uns zum Lachen oder Weinen gebracht haben. Oder die wir einfach nur toll finden.

1. Die 103-jährige Mutter

Theodora Neubert ist 103 Jahre alt, aber sterben kommt für sie überhaupt nicht infrage. Ihre Tochter ist demenzkrank und die liebevolle Mutter möchte sie bis zum Schluss pflegen. Zusammen leben die beiden in einem Dortmunder Altenheim. "Es ist mir nur wichtig, dass ich durchhalte, solange das Kind mich braucht", sagt die beeindruckende Mutter.

2. Die erfinderische Mutter

Als die Israelin Debby Elnatan erfuhr, dass ihr Sohn an zerebraler Kinderlähmung erkrankt ist, brach eine Welt für sie zusammen. Doch dann begann sie zu basteln - und entwickelte eine Gehhilfe, die inzwischen auch anderen Kindern hilft. Ein Beckengurt verbindet den Erwachsenen mit dem Kind, das mit dem Oberkörper in einem eigenen Gurt steckt. Beide schlüpfen in ein Paar Doppelsandalen. Wenn Mama oder Papa laufen, läuft das Kind mit.

3. Die Löwenmutter

Ihr Sohn ist Boxer. Da gehört es dazu, auch mal ein paar Schläge einzustecken. Das kann diese Mutter aber nicht ertragen. Verständlich, finden wir.

4. Die Facebook-Mutter

Am Ende standen eine Fernsehshow, Lkw-Ladungen voller Briefe und Päckchen und ein begeisterter Junge: Colins Mutter richtete bei Facebook eine Happy-Birthday-Seite für ihren Sohn ein. Der wollte keine Geburtstagsparty, weil er keine Freunde habe, die er einladen könne. Um ihm das Gegenteil zu beweisen, schuf seine Mutter die Seite - die innerhalb kürzester Zeit über eine Million Fans hatte. Inzwischen verfolgen - auch Wochen nach seinem elften Geburtstag - noch immer über zwei Millionen Menschen, was Colins Mum für Neuigkeiten aus dem Leben ihres Sohnes postet.

5. Die tapfere Mutter

Am 21. September 2013 überfielen islamistische Extremisten das Westgate-Einkaufszentrum in Nairobi. 67 Menschen kamen zu Tode. Faith Wambua-Luedeling und ihre zwei Kinder überlebten. Weil die Mutter es schaffte, sich mehrere Stunden mit ihren Kindern hinter einem Tresen zu verstecken. Weil sie es schaffte, ihre Kinder ruhig zu halten und sie trotz ihrer eigenen Todesangst zu beruhigen.

Das Bild der Familie ging um die Welt. Fotograf Tyler Hicks erhielt dafür den Pulitzer Preis.

6. Die Twitter-Mütter

Die Tochter der Bloggerin "Mama arbeitet" hatte die Chance, an einer Schülerfahrt nach Schottland teilzunehmen. Doch der alleinerziehenden Mutter fehlte das nötige Kleingeld. 500 Euro sollte es kosten. Auf Twitter erzählte sie von dem Problem, wie sie es häufig tut. Am nächsten Tag dann die Überraschunge: Eine Twitter-Freundin hatte ein Crowdfunding-Projekt ins Leben gerufen. Über Twitter wurde der Link verbreitet und innerhalb kürzester Zeit kamen die erforderlichen 500 Euro plus 200 Euro Taschengeld und ein Paar Gummsistiefel zusammen. "Das war eine eindrucksvolle Vorführung der Macht von Social Media", sagte die begeisterte und gerührte Mutter hinterher.

7. Die tolerante Mutter

Inzwischen gibt es so einige Briefe im Netz, die Eltern an ihre Kinder nach deren Coming-out geschrieben haben. Doch diese eine amerikanische Mutter ist uns besonders in Erinnerung geblieben.

"Ich war überrascht von deinem Facebook-Posting, in dem du dich outest. Ich will, dass du weißt, dass ich dich bedingungslos liebe. Ich liebe dich mit dem, was ich tue, nicht nur mit Worten. Ich bin so stolz auf dich. Du bist die mutigste Person, die ich kenne. Ich werde immer für dich kämpfen. Es ist nicht deine sexuelle Orientierung, die dich ausmacht. Du bist einfach der Junge, der mein Herz für immer gewonnen hat."

Was Zachs Mutter viel mehr zu schaffen macht, ist die Vernachlässigung seiner Haushaltspflichten:

"Das Einzige, was mir Sorgen macht, ist die Anzahl der leeren Limo-Gläser und Teekannen in deinem Zimmer. Wirf sie weg, bevor die Ameisen kommen."

8. Die Promi-Mutter

Promi-Kinder sind meist durchgestylt, vom Zopfgummi bis zu den Designerschuhen. Mit den Kindern, die uns täglich auf der Straße begegnen, haben sie nur wenig gemein. Sie sehen stets perfekt aus, immer unter Kontrolle. Anders die Kinder von Jennifer Garner und Ben Affleck: Sie kleiden und benehmen sich wie ganz normale Mädchen und Jungen - quietschbunte und dreckverschmierte Kleidung inklusive. Sie haben Hobbys, zu denen ihre Eltern sie oft begleiten und sitzen noch nicht in der ersten Reihe bei irgendwelchen Modenschauen.

Ihre im positiven Sinne normale Kindheit haben die drei angeblich ihrer Mutter zu verdanken: Jennifer Garner will keine Modepüppchen aus ihnen machen. Sie dreht weniger Filme und ermöglicht den zwei Mädchen und deren kleinem Bruder eine ganz normale Kindheit. Soweit das in Hollywood möglich ist.

9. Die ehrliche Mutter

100 Gründe hat Anjali Joshi gefunden, warum man besser keine Kinder haben sollte. Wenn man es mag, zu schlafen, Sex zu haben oder in Ruhe zu essen. Wenn man Wert legt auf eine tägliche Dusche oder darauf, seinen Kaffee heiß zu trinken. Wenn man sich gerne spontan mit Freunden trifft oder verreist.

Einen einzigen Grund hat sie jedoch nur gefunden, warum es sich doch lohnt Mutter zu werden. "Diesen", schreibt die Autorin und zeigt dazu ein Bild von sich, ihrem Mann und ihrem Sohn.

10. Die Fernsehmutter

Nein, wir meinen nicht Mutter Beimer aus der "Lindenstraße". Viel lieber ist uns da Lorelai Gilmore, die uns von 2000 bis 2007 in der Serie "Gilmore Girls" begeisterte. Wer wünscht sich nicht eine so coole und witzige Mutter?

vim
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