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Hochschulen: Bulmahn gegen Studiengebühren

Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn hat Länder und Universitäten aufgefordert, die Mittel für die Hochschulen effizienter einzusetzen.

Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn hat Länder und Universitäten aufgefordert, die Mittel für die Hochschulen effizienter einzusetzen. Solange dies nicht geschehe, könne auch eine Erhöhung der Etats die Probleme an den Universitäten nicht lösen.

Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn hat Länder und Universitäten aufgefordert, die Mittel für die Hochschulen effizienter einzusetzen. Solange dies nicht geschehe, könne auch eine Erhöhung der Etats die Probleme an den Universitäten nicht lösen, sagte Bulmahn am Freitag im InfoRadio Berlin-Brandenburg. Daher sei auch die Einführung von Studiengebühren in Deutschland derzeit nicht notwendig.

"In den skandinavischen Ländern werden viel mehr Jugendliche exzellent ausgebildet, ohne Studiengebühren", sagte die Ministerin. "An diesen Ländern sollten wir uns ein Beispiel nehmen und endlich mal daran gehen, die Studienbedingungen gründlich zu verbessern und nicht wieder darüber reden, dass das Studium eine Last ist." In Deutschland werde generell zu wenig Geld für Bildung und Forschung ausgegeben. "Bei uns ist die Autobahn immer noch mehr Wert als die Investition in Bildung und Forschung."

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