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Sie wollten "Peter Hase" gucken Horror-Trailer vor Familienfilm - Kinder flüchten panisch aus Kinosaal

Ein ängstlicher Junge
In Australien sorgte ein versehentlich vor einem Kinderfilm gezeigter Horror-Trailer für angsterfüllte Augen bei den kleinen Zuschauern - und sicher auch bei ein paar ihrer Eltern. 
© Ale Ventura / Picture Alliance
Der Fehler eines Filmvorführers verhagelte etlichen australischen Familien den Kinobesuch. Vor einem Kinderfilm zeigte er versehentlich den Trailer zu einem der härtesten Horrorfilme des Jahres.

Im australischen Perth wollten am Mittwoch Dutzende Eltern mit ihren Kindern den traditionell freien "Anzac Day" für einen Kinobesuch nutzen. Ihr Film der Wahl: "Peter Rabbit", der hierzulande seit März unter dem Titel "Peter Hase" läuft. Die Abenteuer des langohrigen Titelhelden basieren auf dem Kinderbuch-Klassiker von Beatrix Potter und sind entsprechend ab null Jahren freigegeben.

Die großen und kleinen Zuschauer machten es sich voller Vorfreude im Saal bequem, das Licht wurde gedimmt und wie immer im Kino wurden vor dem Hauptfilm noch ein paar Trailer gezeigt. Was dann auf der Leinwand ablief, sorgte jedoch für Panik bei den Kindern und Wut bei ihren Eltern. Durch den Fehler eines Kinomitarbeiters wurde nämlich als erste Filmvorschau der Trailer zu "Hereditary" gezeigt. Der Streifen mit Toni Collette ist einer der härtesten Horrorfilme des Kinojahres 2018. Er läuft in Deutschland am 14. Juni an, mit einer Freigabe unter 18 Jahren ist nicht zu rechnen.

"Hereditary" dürfte selbst manchem Erwachsenen zu hart sein

Schon der Trailer hat es in sich. Unter anderem wird in den knapp zwei Minuten gezeigt, wie ein Mensch in Flammen steht und einer Taube mit einer Schere der Kopf abgeschnitten wird. Außerdem sieht man eine tote Frau in einem Sarg liegen. Das dürfte selbst für manchen Erwachsenen eine zu harte Kost sein.

Wer sich selbst überzeugen will, bitte: 
Entsprechend heftig fielen die Reaktionen im Kinosaal aus. Wie das Regionalportal "WAtoday" berichtet, hielten die Eltern ihren Kindern die Augen und Ohren zu und riefen dem Vorführer zu, er solle den Film anhalten. Mehrere Zuschauer hätten den Saal fluchtartig verlassen. Eine Kinoangestellte hätte einen hilflosen Eindruck gemacht, ihr Chef die Vorführung schließlich abgebrochen. Als Entschuldigung wurden allen Betroffenen Kinogutscheine angeboten. Die Vorführung von "Peter Hase" lief dann im Anschluss dem Vernehmen nach ohne weitere böse Überraschungen ab.

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