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Herzzerreißende Geschichte: Geburtstagskarten gegen das Vergessen: Mutter mit Hirntumor schreibt an ihren zweijährigen Sohn

Weil sie möchte, dass sich ihr zweijähriger Sohn auch noch in einigen Jahren an sie erinnert, schreibt sie ihm Geburtstagskarten. Eine 22-jährige Mutter ist an einem irreversiblen Gehirntumor erkrankt. 

Auf Instagram spricht die 22-jährige Tyla Livinstone offen über ihren Gehirntumor. Hier ist sie mit ihrem zweijährigen Sohn zu sehen, für den sie bereits Dinge zusammenpackt, damit er sich an sie erinnert.

Auf Instagram spricht die 22-jährige Tyla Livinstone offen über ihren Gehirntumor. Hier ist sie mit ihrem zweijährigen Sohn zu sehen, für den sie bereits Dinge zusammenpackt, damit er sich an sie erinnert.

Bereits kurz vor der Geburt ihres Sohnes, wurde bei der damals 20-jährigen Tyla Livinstone ein Tumor im Gehirn entdeckt. Zuerst gingen die Mediziner von einem gutartigen Tumor aus. Aber etwa einen Monat nach der Geburt ihres Sohnes Preston stellte sich heraus, dass er nicht nur bösartig, sondern auch tödlich sein sollte. Die Ärzte gaben der Schottin nicht mehr als fünf Jahre. Ihr Sohn ist jetzt zwei Jahre alt.

Mehrere Untersuchungen zementierten den schrecklichen Verdacht: Livinstone war an einer der schlimmsten Formen eines Gehirntumorr erkrankt. Es handelt sich dabei um das Glioblastom, ein bösartiger Hirntumor, der sich innerhalb kurzer Zeit beim Menschen entwickelt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ordnet das Glioblastom Grad 4 der Hirntumore zu, den höchsten Schweregrad, den ein Hirntumor erreichen kann. 

Sie möchte, dass sich ihr Sohn an sie erinnert 

Chemotherapien, Operationen am offenen Gehirn und Bestrahlungen haben zwar einige der Krebszellen zerstört, aber nicht alle. Und der Tumor wächst unaufhaltsam weiter, wie sie der "Sun" berichtet. Es sind mittlerweile 14 Monate vergangen seit der niederschmetternden Diagnose. Also widmet sie die restliche Zeit, die ihr bleibt, einer Person: Preston. Sie wird ihrem Sohn Geburtstagskarten schreiben, die er öffnen kann, wenn sie nicht mehr lebt. Noch versteht er nicht, dass seine Mutter krank ist.

Sie sammelt bereits Sachen für ihn - wie eine Haarsträhne oder ihre Bestrahlungsmaske. Sie möchte, dass ihr Sohn weiß, dass sie verzweifelt darum gekämpft hat, am Leben zu bleiben, dass sie ihn sehr liebte und es nicht ihre Entscheidung war, ihn zu verlassen.

Früher in der Schule hat sie die Kinder immer bemitleidet, die ihre Eltern verloren haben. Jetzt wird sie selbst ein Kind hinterlassen. Der einzige Trost, der ihr bleibt: Wenn sie bald sterben muss, ist ihr Sohn noch zu klein ist, um zu verstehen, was da eigentlich passiert.

Quellen: "The Sun", "The Daily Mail"

dsw

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