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Ungewöhnliche Reaktion: Student benotet den Schlussmach-Brief seiner Ex-Freundin

Seine Freundin trennte sich per Brief von ihm – das konnte Nick Lutz nicht auf sich sitzen lassen. Der Student aus Florida schickte seiner Ex den Text zurück, samt Anmerkungen und Note. Und postete die private Korrespondenz auch noch auf Twitter.

Nick Lutz traf es hart, als sich seine Freundin von ihm trennte. In einem Brief machte sie Schluss mit ihm und erklärte auf mehreren Seiten ihre Gründe für diesen Schritt. Nicht nur das: Seine Ex entschuldigte sich sogar für die Fehler, die sie in der Beziehung gemacht habe.

Doch Nick konnte diese Entscheidung schwer akzeptieren. Der Student der University of Central Florida griff zum Rotstift, korrigierte den Brief – und veröffentlichte die Privatpost anschließend sogar für die ganze Welt sichtbar auf seinem Twitter-Account. 


Nur 61 von 100 Punkten, Schulnote vier minus

"Zu lange für eine Einführung", schrieb er an den ersten Absatz und bemängelte ihre fehlende Anrede. Ihre Zeile "Ich hoffe, dass du an mich gedacht hast" war ihm nur ein lapidares "Habe ich nicht" wert. Etwas später schreibt seine Ex-Freundin: "Ich habe dich nie betrogen" und Nick merkt an: "Starke Behauptung. Keine Einzelheiten, die deine Hypothese stützen."

Neben "Ich bin für meinen Teil gescheitert" kommentiert er: "Brauche mehr Details." Außerdem moniert er Rechtschreibfehler und Füllwörter. Den Satz "Ich liebe dich" versieht er einfach mit einem dicken Fragezeichen. Alles in allem vergibt Nick lediglich 61 von 100 Punkten für den Abschiedsbrief seiner Ex-Freundin – das entspricht der Schulnote D minus. Im deutschen Notensystem wäre das etwa eine vier minus.

Massiver Vertrauensbruch am Ende der Beziehung

"Lange Einführung, kurzer Schluss, starke These, aber keine Beweise. Details sind wichtig. Wenn du willst, dass man dir glaubt, brauchst du Beweise", schrieb Nick als Zusammenfassung unter den Brief und wünscht seiner Verflossenen am Ende noch "viel Glück".

Auf Twitter verbreitete sich der Post sehr schnell. Während viele User sich offenbar mit dem verlassenen jungen Mann identifizieren können oder seine Aktion einfach lustig finden, prangern andere den massiven Vertrauensbruch an, den er mit seinem Tweet begeht. Einen so intimen Brief zu veröffentlichen – das gehört sich auch am Ende einer Beziehung nicht.

epp
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